Zofingen

Auf dem Zofinger Zeughausareal sind bis zu 25 Wohnungen denkbar

Die Geometrie des Zeughausgrundstücks zwischen Altachen- und Zelglistrasse ist für die Planung einer Überbauung nicht ganz einfach.

Die Geometrie des Zeughausgrundstücks zwischen Altachen- und Zelglistrasse ist für die Planung einer Überbauung nicht ganz einfach.

Die armasuisse verkauft die nicht mehr benötigten Immobilien der Armee. Ein «Filet»-Stück unter den angebotenen Objekten befindet sich auch in Zofingen. Auf dem Zeughausareal sind bis zu 25 Wohnungen denkbar.

Die armasuisse verkauft die nicht mehr benötigten Immobilien des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

In der Masse der Objekte geht es denn auch um Heimatgefühl, um Bunker, die nur noch als Denkmal, als Teil eines Museums Sinn machen.

Ausserhalb der Bauzone sind Verteidigungsanlagen nicht als Weinkeller nutzbar und werden neben musealen Zwecken idealerweise der Hege von Fledermäusen zugeführt.

Aber armasuisse veräussert derzeit auch echte «Filet»-Stücke. So wird in den nächsten Tagen das Zeughaus Zofingen zum Verkauf ausgeschrieben.

«Lange vor der Verkaufsaktion von Bundesrat Maurer haben wir mit dem VBS Kontakt aufgenommen und über die Zukunft dieses Areals am Rand der Zofinger Bauzone diskutiert», sagt Werner Ryter, Bauverwalter der Stadt.

Zofingen handelte rasch

Das Resultat der Gespräche: Zofingen hat das Grundstück aus der Zone für öffentliche Bauten genommen und der W3 zugeteilt.

Im Gegenzug wurde dem Areal ein Gestaltungsplanverfahren auferlegt. Dieser Punkt ist für die Stadt wichtig. armasuisse verkauft nämlich ihre Grundstücke und Bauten meistbietend.

«Wer nach Ablauf der Frist das höchste Angebot gemacht hat, bekommt in der Regel das Objekt», sagt Margrit Schwaller, zuständig für die Kommunikation bei armasuisse.

Ausnahmen sind, wenn Gemeinde oder Kanton von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, das Grundstück zum selben Preis wie der Höchstbietende übernehmen.

Dies zu tun, ist ein politischer Entscheid. Ryter denkt aber, dass dieser dank des Arealüberbauungsverfahrens nicht gefällt werden muss.

4,9 Millionen Franken erwartet armasuisse für ihre Liegenschaft in Zofingen, was als recht stolze Summe bezeichnet wird.

Eine Weiternutzung des bestehenden Gebäudes ist angesichts dieses Preises wenig denkbar und dürfte laut Ryter auch punkto Zonenkonformität fraglich sein.

Im Vergleich mit dem Areal Falkeisenmatte (118 Aren) ist die Zeughausparzelle mit 57,5 Aren in etwa halb so gross.

Wie viele Wohnungen können hier entstehen? Für Werner Ryter ist das ohne vorliegende Projekte nicht genau abschätzbar.

Baut man wirklich verdichtet, ist gegenüber den allgemeinen Vorgaben der W3-Zone ein weiteres Geschoss denkbar und zwischen 20 und 25 Wohnungen.

Eine grosse Herausforderung an die Planer stellen die Grundstücksform und die nicht einfache verkehrstechnische Erschliessung dar. (bkr)

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