Aarburg

Asylprotest-Anführer will sich mit Kameras und Bewegungsmeldern schützen

Felix Grendelmeier lächelt, doch er scheint Angst vor den Asylsuchenden zu haben, die in den Wohnungen in seinem Rücken einziehen werden.

Felix Grendelmeier lächelt, doch er scheint Angst vor den Asylsuchenden zu haben, die in den Wohnungen in seinem Rücken einziehen werden.

Felix Grendelmeier hat nicht nur eine Facebook-Gruppe gegen die zusätzlichen 90 Asylsuchenden in Aarburg gegründet. Der zukünftige Nachbar hat auch ein Protestgrillieren angekündigt – und denkt über Massnahmen nach.

Felix Grendelmeiers Facebook-Gruppe «Nein! zum Asylheim an der Lindengutstrasse in Aarburg» zählt bereits 700 Mitglieder. Im Mai sollen 90 Asylsuchende in seiner Nachbarschaft einziehen. Jetzt überlegt er sich, weitere Sicherheitsvorkehrungen zu ergreifen.

Rund ums Haus werde er sicher «Kameras und Bewegungsmelder» montieren, sagt er gegenüber «Tele M1».

Kameras und Bewegungsmelder: Mit diesen Mitteln schützt man sich in der Regel vor ungebetenen Gästen, Einbrechern etwa. Der Mann scheint also Angst vor Asylsuchenden zu haben, konkret vor syrischen Familien, die hier vor allem wohnen werden. Oder er will nur das Empörungsfeuer weiter anheizen und den Druck auf den Kanton erhöhen.

Weitere Ziele habe er noch nicht, aber: «Wenn man sieht, dass es zu schlimm wird, dann ist auch der Wegzug sicher ein mögliches Szenario.» (pz)

Mit Protest-Bratwürsten gegen Asylsuchende in Aarburg

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