Abstimmungen von A bis Z
Aargau nimmt Burkaverbot an ++ Alle Resultate aus den Gemeinden: Ja zur «Pfaffechappe», knappes Resultat in Bremgarten, fünf Gemeinderäte für Böztal

Der Aargau hat entschieden. Eine Zusammenfassung der nationalen Resultate und die Abstimmungen und Wahlen in den den Gemeinden finden Sie hier.

Online Redaktion
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Nationale Vorlagen: So stimmte der Aargau

Die Stimmen zu den nationalen Vorlagen sind in den Aargauer Gemeinden ausgezählt.

Schlussresultat Kanton Aargau

  • Verhüllungsverbot: 53,6% Ja
  • E-ID-Gesetz: 62,3% Nein
  • Handelsabkommen mit Indonesien: 56,5% Ja

Bezirk Baden: Andrea Kleger (glp) gewinnt gegen Rellstab (SVP)

Die Wettingerin Andrea Kleger (GLP) folgt auf Manuela Ernst (GLP) als Friedensrichterin im Kreis IV des Bezirks Baden. Die 41-Jährige setzte sich gegen den Würenloser Martin Rellstab (SVP) mit 5892 Stimmen gegen 4563 Stimmen durch. Das absolute Mehr lag bei 5276 Stimmen. «Meine Funktion als Geschäftsführerin bringt es mit sich, dass ich auch oft zwischen Partnern, Kunden, Dienstleistern und Mitarbeitenden vermitteln und auch Entscheide treffen muss. Ich bin es gewohnt, mich schnell in neue Sachverhalte einzuarbeiten und kritische Fragen zu stellen.» Dies seien entscheidende Kompetenzen, die ihr sicherlich auch als Friedensrichterin zugutekommen werden, sagt Kleger.

Baden: Ja zum Primarschulhaus «Pfaffechappe»

Der Badener Souverän hat über den Umbaukredit von 31,145 Millionen Franken des Primarschulhaus «Pfaffechappe» entschieden: Das Stimmvolk sprach sich mit 5299 Ja-Stimmen gegen 1085 Nein-Stimmen deutlich für den Umbau des Schulhauses aus. Der Baustart ist für diesen August geplant, im Juli 2023 soll die neue «Pfaffechappe» bezugsbereit sein. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler werden künftig in der neuen «Burghalde» unterrichtet. Diese wird derzeit für 105 Millionen Franken umgebaut.

So soll die «Pfaffechappe» in Zukunft aussehen.

So soll die «Pfaffechappe» in Zukunft aussehen.

Visualisierung: zvg

Beinwil am See: Martin Grütter neuer Gemeinderat

Der Ur-Böjuer Martin Grütter (42, parteilos) ist mit 898 der 977 gültigen Stimmen gewählt worden (absolutes Mehr 489 Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 43 Prozent, 51 Wahlzettel waren ungültig oder leer. Grütter hatte als einziger für die Nachfolge von SVP-Gemeinderat Christoph Giger kandidiert.

Martin Grütter, der 42-Jährige Geschäftsmann kandidiert für den vakanten Sitz des Gemeinderates in Beinwil am See. Aufgenommen am 15. Februar 2021 bei ihm zu Hause an der Sandstras

Martin Grütter, der 42-Jährige Geschäftsmann kandidiert für den vakanten Sitz des Gemeinderates in Beinwil am See. Aufgenommen am 15. Februar 2021 bei ihm zu Hause an der Sandstras

Chris Iseli / LZB

Fusionsgemeinde Böztal: Das sind die fünf Gemeinderäte

Per 1. Januar 2022 fusionieren Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen zur Gemeinde Böztal. Der Gemeinderat für die neue Fusionsgemeinde steht. Gewählt worden sind am Sonntag im ersten Wahlgang: David Guy (510 Stimmen), Andreas Thommen (489), Esther Röthlin (470), Roger Frey (459) sowie Robert Schmid (459). Das absolute Mehr von 370 Stimmen zwar geschafft, aber als überzählig aus der Wahl gefallen sind: Mathias Pfister (414), Reto Kägi (387) sowie Gottfried Herzog (357).

Bremgarten: Bamert fehlen 45 Stimmen

Im Reussstädtchen duellieren sich gleich fünf Kandidatinnen und Kandidaten um den frei werdenden Sitz im Stadtrat. Für die Nachfolge von Monika Briner haben sich Claudia Bamert (Läbigs Bremgarte), Stefan Hausherr (parteilos), Nobert Joller (parteilos), Cyril Lilienfeld (FDP) und Sandro Schmid (GLP) beworben.

Ganz knapp verpasst Claudia Bamert (Läbigs Bremgarten) die Wahl im ersten Wahlgang. Das absolute Mehr lag bei 1213 Stimmen, Bamert schafft 1168 Stimmen. Ein zweiter Wahlgang wird entscheiden müssen, wer in den Stadtrat einzieht.

Endingen: Alessia Stampanoni neu im Gemeinderat

Um den frei gewordenen Sitz für den zurückgetretenen Endinger Gemeinderat Gerhard Schneider (FDP) duellierten sich die beiden offiziellen Kandidaten Alessia Stampanoni und Alexander Wokaun. Auf Stampanoni entfielen 572 Stimmen, Wokaun erhielt 210 Stimmen (absolutes Mehr: 405). Die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent.

Fahrwangen: Ja zur neuen Gemeindeordnung

Die Änderung der Gemeindeordnung wurde mit 310 zu 212 Stimmen angenommen.

Fisibach: Daniel Heiniger wird Gemeinderat

Daniel Heiniger (parteilos, Jahrgang 1974) ist neuer Gemeinderat in Fisibach. Er folgt auf David Wiederkehr, der Ende Dezember seine Demission bekannt gegeben hatte. Heiniger erhielt 101 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 59 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag 43,3 Prozent. Da der Rücktritt von David Wiederkehr auf den Zeitpunkt seines Ersatzes erfolgte, wird Daniel Heiniger das Amt als Gemeinderat bereits nächste Woche übernehmen.

Gipf-Oberfrick: Wieder ein Nein zu Tempo 30

Abgestimmt wird über einen Kreditantrag über 170'000 Franken für die flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf allen Quartierstrassen.

Auch im dritten Anlauf hat der Souverän die Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen Gipf-Oberfrick abgelehnt. Mit 887 Nein- zu 769 Ja-Stimmen fiel der Entscheid einigermassen knapp aus. Die Stimmbeteiligung lag mit 1656 in Betracht fallenden Stimmzetteln bei beachtlichen 63,4 Prozent. «Der Gemeinderat akzeptiert diesen Entscheid. Er wird an einer der nächsten Sitzungen das Resultat analysieren», heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Dabei soll auch die weitere Strategie bezüglich Verkehrssicherheit auf den Quartierstrassen des Dorfes diskutiert werden. «Der Gemeinderat dankt den Befürwortern und Gegnern für ihr Engagement und für den gesamthaft gesehen fair geführten Abstimmungskampf.»

Gränichen: Beide Vorlagen angenommen

Die revidierte Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ist durch: Gestern haben die Gränicher mit 1570 zu 615 Stimmen oder mit rund 72 Prozent Ja gesagt. Es ist das Ende einer jahrelangen Geschichte; bereits seit 2014 hat die Gemeinde an der neuen BNO gearbeitet.

Weiter haben sich die Stimmberechtigten mit 1989 zu 283 Stimmen (88 Prozent) für die Subvention von Hochstammbäumen ausgesprochen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 44 Prozent.

Hausen: Nein zum Budget und zur Strassensanierung

In Hausen wird ein zweites Mal über das Budget 2021 sowie den Kredit für die Sanierung von Hauptstrasse und Sooremattstrasse abgestimmt. Beides wurde an der Gemeindeversammlung abgelehnt.

Das Budget wird auch an der Urne abgelehnt: 446 sagten Ja, 694 Nein, dies bei einer Stimmbeteiligung von 49.9%.

Auch die sieben Projekte zur Strassenierung werden grösstenteils abgelehnt. Einzig die Verpflichtungskredite zur Erneuerung der Wasserleitungen der Hauptstrasse, der Sooremattstrasse und des Geerenwegs wurden angenommen.

Holderbank: Noch kein Nachfolger für Werner Schneider

Gemeinderat Werner Schneider (63, parteilos) hat nach 30 Jahren seinen Rücktritt eingereicht. Für seine Nachfolge gibt es keinen offiziellen Kandidaten. Niemand hat das absolute Mehr (32) erreicht. Am meisten Stimmen gehört hat Hans Ulrich Meyer.

Kölliken: Schulraummodule fallen durch

Zum Glück hat der Gemeinderat seine Strategie schon Wochen vor Durchführung der Referendumsabstimmung geändert: Die Kölliker Stimmberechtigten mit 70 Prozent oder 939 zu 245 Stimmen Nein zu den Schulraummodulen. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,4 Prozent. Gegen den Gmeinsbeschluss zum 3,7-Millionen-Projekt hatte ein Komitee um alt Amman Fredy Gut und den ehemaligen Gemeinderat Guido Beljean das Referendum ergriffen. Der Gemeinderat zog daraufhin im Januar das Projekt zurück.

Bezirk Lenzburg: Grünliberale gewinnt auf Kosten der SP einen Friedensrichter-Sitz

Die GLP ist x-fach gescheitert, im Justizwesen des Bezirks Lenzburg einen Sitz zu gewinnen. Jetzt hat sie es geschafft: Ihre Kandidatin Yvonne Keller (43, Schafisheim) ist mit grossem Vorsprung zur Friedensrichterin des Kreises XII gewählt worden. Dem Kreis XII (drei Friedensrichter) gehören Boniswil, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hunzenschwil, Meisterschwanden, Rupperswil, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen an.

Noch selten ist ein Friedensrichter-Wahlkampf derart intensiv geführt worden – vor allem mit Leserbriefen. Es galt die Nachfolge der SP-Frau Heidi Blatter zu regeln, die nach ihrer Wahl im letzten September (sie hatte damals gegen einen GLP-Kandidaten gewonnen) ihr Amt nicht antreten konnte.

Die SP versuchte es wieder mit einem Kandidaten aus Lenzburg (nicht im Kreis XII). Doch der Architekt Fabian Würmli (42) unterlag deutlich: Er erhielt 2436 Stimmen, Yvonne Keller erreichte 4724 Stimmen (Beteiligung 34,6 Prozent). Yvonne Keller ist Anwältin und arbeitet mit einem 60-%-Pensum als Projektleiterin beim Kanton Aargau.

Leutwil: Lukas Spirgi jüngster Gemeindeammann des Kantons

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Leutwil haben mit einer hohen Stimmbeteiligung von 47.9% Lukas Spirgi (27, FDP) zum neuen Gemeindeammann gewählt. Er ist damit jüngster Gemeindeammann des Kantons. Er liess sich 2019 in den Gemeinderat wählen. Für den offenen Gemeinderatssitz (nach dem überraschenden Rücktritt der Frau Gemeindeammann Monika Müller) gab es keinen offiziellen Kandidaten, es kam keine Wahl zustande.

Lukas Spirgi wird im Frühling 27 Jahre alt und kandidiert als Gemeindeammann von Leutwil als Nachfolger der vorzeitig zurückgetretenen Monika Müller.

Lukas Spirgi wird im Frühling 27 Jahre alt und kandidiert als Gemeindeammann von Leutwil als Nachfolger der vorzeitig zurückgetretenen Monika Müller.

Britta Gut

Menziken: Herbert Karli legt Blitzstart in Dorfpolitik hin

Noch keine fünf Monate im Dorf daheim, wurde Herbert Karli (51, FDP) mit 545 Stimmen (absolutes Mehr 493 Stimmen) zum Nachfolger von Anton Bättig (parteilos) in den Gemeinderat gewählt. Sein Konkurrent, André Wey (parteilos/EDU), erhielt 398 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag mit 985 gültigen Stimmen bei knapp 32 Prozent. 70 Wahlzettel waren ungültig oder leer.

Mülligen: Franziska Näf schafft es problemlos in den Gemeinderat

Bei der Ersatzwahl in Mülligen ist die offizielle Kandidatin Franziska Näf (Jg. 1975) mit 248 Stimmen als neue Gemeinderätin gewählt worden. Das absolute Mehr betrug 66 Stimmen, die Stimmbeteiligung 40,7 Prozent. Für die beiden übrigen Sitze im Gemeinderat findet am 13. Juni ein zweiter Wahlgang statt.

Mumpf: Eveline Güntert und Dominique Siegenthaler gewählt

Nach der Demission des bisherigen Gemeindeammanns Stefan Güntert sind in Mumpf Ersatzwahlen angesetzt. Dafür ist jeweils eine Bewerbung eingegangen: Für den Gemeinderat kandidiert Dominique Siegenthaler (1980, parteilos), Gemeindeammann möchte Eveline Güntert (1969, parteilos) werden. Sie war bisher Vizeammann.

Somit ist auch das Resultat wenige überraschend: Bei der Ersatzwahl für den Gemeinderat für den Rest der Amtsperiode 2018/21 wurde die bisherige Frau Vizeammann Eveline Güntert zur Nachfolgerin des zurückgetretenen Ammanns Stefan Güntert gewählt. Dank der Wahl von Dominique Siegenthaler sind alle Sitze im Gremium besetzt.

Eveline Güntert will bei der Ersatzwahl am 7. März in Mumpf Nachfolgerin von Gemeindeammann Stefan Güntert werden.

Eveline Güntert will bei der Ersatzwahl am 7. März in Mumpf Nachfolgerin von Gemeindeammann Stefan Güntert werden.

Charlotte Fröse

Rottenschwil: Bevölkerung lehnt Strassensanierung ab

Mit 63,3 Prozent Nein-Stimmen lehnen die Rottenschwiler Stimmberechtigten den Verpflichtungskredit von 639'000 Franken für die Sanierung der Werdstrasse/Hausmatten deutlich ab.

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. November war das Geschäft noch durchgewunken worden: 19 der 24 Anwesenden stimmten zu. Mit 220 gültigen Unterschriften wurde daraufhin das Referendum gegen den Beschluss ergriffen, weshalb es nun zur Abstimmung an der Urne kam. Von den 338 eingegangenen Stimmzetteln waren acht leer. Die restlichen 330 verteilten sich auf 121 Ja- und 209 Nein-Stimmen.

Schneisingen: Markus Brunner in den Gemeinderat gewählt

In Schneisingen folgt Markus Brunner (Jahrgang 1969) folgt auf Clara Suter im Gemeinderat. Die 34-Jährige hatte aus beruflichen Gründen im Dezember ihren Rücktritt mitgeteilt. Brunner erhielt 397 Stimmen (absolutes Mehr: 222). Die Wahlbeteiligung lag bei 43,4 Prozent

Stein: Ja zum Verkauf vom Zollhaus

Zwei Projekte zur Aufwertung der historischen Liegenschaft scheiterten bereits. Nun, im dritten Anlauf, könnte das Zollhaus durch den Verkauf in private Hände wieder schmuck gemacht werden. Dies will jedoch eine IG verhindern. Der Souverän hat somit das letzte Wort.

Eine grosse Mehrheit der Stimmberechtigten billigt den Plan des Gemeinderates, das Steiner Zollhaus für eine halbe Million Franken an Edgar Steinacher aus Gansingen zu verkaufen.

Das Alte Zollhaus am Steiner Brückenkopf bietet derzeit einen recht trostlosen Anblick.

Das Alte Zollhaus am Steiner Brückenkopf bietet derzeit einen recht trostlosen Anblick.

Uwe Melzer

Villnachern: Daniel Schnyder wird in den Gemeinderat gewählt

In Villnachern kommt es zur Kampfwahl um den freien Sitz im Gemeinderat. Die offiziellen Kandidaten: Fritz Schweizer und Daniel Schnyder.

Daniel Schnyder ist mit 297 Stimmen als neuer Gemeinderat gewählt worden. Auf den zweiten offiziellen Kandidaten Fritz Schweizer entfielen 172 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 253 Stimmen, die Stimmbeteiligung lag bei 48,8 Prozent.

Widen: Parteilose setzt sich gegen glp-Kandidaten durch

Bei der Kampfwahl in Widen um den Sitz des zurücktretenden Gemeinderats Gabriel Lüthy (FDP) setzt sich Fabienne Rousselot Muther (parteilos) durch. Die 40-jährige Primarlehrerin erhält 677 Stimmen und wird neue Gemeinderätin, ihr Konkurrent Marco Salm (GLP) sammelt 422 Stimmen. Vereinzelte Stimmen gabs 48, das absolute Mehr liegt bei 574 Stimmen.

Windisch: Ja zur Schulhaus-Sanierung

Abgestimmt wird am 7. März an der Urne über den Kredit von 2,3 Mio. Franken für die Projektierung des Schulhaus-Neubaus Dohlenzelg.

Abgestimmt wird am 7. März an der Urne über den Kredit von 2,3 Mio. Franken für die Projektierung des Schulhaus-Neubaus Dohlenzelg.

Severin Bigler

An der Urne hat das Stimmvolk den Kredit von 2,3 Mio. Franken für die Projektierung des Schulhaus-Neubaus Dohlenzelg genehmigt mit 1510 zu 629 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 48,3 Prozent.

Das Projekt umfasst einen Neubau des Schulhauses Dohlenzelg mit Kindergarten, Doppelturnhalle sowie einer Neugestaltung des Aussenraumes inklusive Sportanlage.

Zetzwil: Budget genehnmigt

51,1 Prozent Stimmbeteiligung! Mit 352 zu 136 Stimmen genehmigten die Stimmbürger von Zetzwil das Budget 2021. Als letzte Gemeinde im Gebiet Aargau West hat Zetzwil damit ein Budget für das laufende Jahr. Gegen das Budget war das Referendum ergriffen worden, weil an der Gemeindeversammlung der Posten von 7600 Franken für die öffentliche Gemeindebibliothek gestrichen worden war. Mit dem Abstimmungsresultat ist klar: Öffentlich zugänglich wird die Bibliothek künftig nicht mehr sein, sie bleibt aber eine Schulbibliothek.

Zurzach: Peter Lude wird Vize-Ammann

Andi Meier (parteilos) wird der erste Ammann der Fusionsgemeinde Zurzach, die aus den Gemeinden Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rekingen, Rümikon, Rietheim und Wislikofen hervorgeht. Der 41-Jährige Böbiker erzielte ein Glanzresultat. Auf Meier entfielen von den 1773 abgegebenen Stimmzetteln 1637. Unerwartet deutlich verlief die Wahl um das Amt des Vize-Ammanns. Peter Lude (parteilos), aktueller Vize-Ammann von Bad Zurzach, setzte sich gegen seinen Gemeinderatskollegen Peter Moser (CVP) mit 1173 zu 652 Stimmen durch. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,8 Prozent.

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