Region Aarau
Traglufthalle: Bauprojekt wird ausgearbeitet, damit die Kosten feststehen

An der Gemeindeversammlung in Suhr – wo das Freibad steht – war die Zustimmung von einer klaren Finanzierung abhängig gemacht worden. Der Verband «aarau regio» gibt die Verantwortung für das Projekt nun ab an die Trägergemeinden Suhr, Buchs und Gränichen.

Daniel Vizentini
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Die Traglufthalle in Zuchwil SO: ein Beispiel für die geplante Überdachung des 50-Meter-Beckens am Freibad Suhr-Buchs-Gränichen.

Die Traglufthalle in Zuchwil SO: ein Beispiel für die geplante Überdachung des 50-Meter-Beckens am Freibad Suhr-Buchs-Gränichen.

Bild: Oliver Menge (28.9.2019)

Bis jetzt haben immerhin 6 der 17 Aarau-Regio-Gemeinden plus der Kanton zusammen über 2,7 der geplanten 3 Millionen Franken für das Projekt Traglufthalle über dem Freibad Suhr gesprochen. Küttigen und Biberstein entscheiden im Juni, drei Gemeinden stimmten «Nein», sechs gingen nicht auf die Vorlage ein.

Jetzt, da ein Grossteil der Finanzierung gesichert ist, gibt der Regionalverband «aarau regio» die Verantwortung für das Projekt an die drei Trägergemeinden des Freibads weiter: Suhr, Buchs und Gränichen. Diese drei – sowie Aarau – zahlen auch die mit Abstand höchsten Gemeindebeiträge für das Projekt: alle je über 410'000 Franken.

Kostet es viel weniger als die ursprünglich genannten 3 Millionen Franken?

Das Bauprojekt soll nun konkret ausgearbeitet werden, auch damit klar wird, wie viel es effektiv kostet. Nur die Traglufthalle ohne das winterfest Machen der Garderoben könnte etwa nur 900'000 Franken kosten, hörte man bisher.

Ein konkreter Finanzierungsplan wurde nicht zuletzt in Suhr gefordert: Als Standortgemeinde wird sie die Gesamtkosten in ihr Budget aufnehmen müssen. An der letzten Gemeindeversammlung nannten SVP und IG Pro Suhr eine klare Finanzierung als Bedingung für ihr kritisches «Ja».