Aarau
Pioniere der Kunststoff-Ausbildung feiern 20-jähriges Bestehen

Im Kunststoff Ausbildungs- und Technologie-Zentrum wird Theorie mit Praxis verbunden. Es ist ein Vorzeigemodell für die Kooperation von Fachhochschule, Unternehmen und Verbänden.

Nina Amann
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Geschäftsführer der «Neuen Fricktaler Zeitung» Walter Herzog (links) im Gespräch mit KATZ-Gründer Wolfgang Kaiser. Im Vordergrund: Ständerätin und Referentin Christine Egerszegi. NAM

Geschäftsführer der «Neuen Fricktaler Zeitung» Walter Herzog (links) im Gespräch mit KATZ-Gründer Wolfgang Kaiser. Im Vordergrund: Ständerätin und Referentin Christine Egerszegi. NAM

Nina Amann

Das Kunststoff Ausbildungs- und Technologiezentrum (KATZ) in Aarau ist «eine Perle in der aargauischen und schweizerischen Bildungslandschaft», hält Ständerätin Christine Egerszegi in ihrem Referat zum 20-jährigen Jubiläum des Zentrums fest.

Seit seiner Gründung setzt sich das KATZ für die Verknüpfung von Theorie, Praxis und Forschung, sowie die Kooperation von Fachhochschule, Verbänden und Unternehmen in der Kunststoffbranche ein.

«Gut ausgebildete junge Menschen sind die wichtigste Ressource unseres Landes», sagte Egerszegi. «Pioniergeist prägt hier im ehemaligen Kern-Areal die Bildung und Bildung wird angeboten für Pioniergeister.»

Das Vorzeigemodell «KATZ» ins Leben gerufen hat «Kunststoffpapst» Wolfgang Kaiser. Im Podiumsgespräch am Festakt zum Jubiläum sagte Kaiser: «Seit der Eröffnung des KATZ sind wir mit unseren Nachbarländern wieder auf Augenhöhe, was die Ausbildung in der Kunststoffindustrie betrifft.» Ohne die Hilfe vom Kanton Aargau wäre dies nie möglich gewesen.

Wie wichtig die Unterstützung durch Kanton und Industrie für das KATZ ist, weiss auch Jürg De Pietro, Geschäftsführer und Dozent für Kunststofftechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

«Nach Aufbau und Etablierung sind wir jetzt in einer Konsolidierungs- und Wachstumsphase», sagt er. Ohne die Unterstützung von aussen gäbe es das Zentrum nicht. Genau da setzt das KATZ nämlich an: Die Industrie braucht gut ausgebildete Fachkräfte, welche das KATZ wiederum unterstützen.

Das KATZ leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung des hohen technischen Standards in der Kunststoffindustrie. «Damit es weiterhin Pionierarbeit leisten kann, sind wir auf das Engagement der Mitglieder und der Industrie angewiesen», betont Kaiser.

Oder wie Christine Egerszegi es ausdrückt: «Tun Sie weiter alles für das KATZ, es ist sicher nicht für die Katz.»

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