Aarau
Nach sieben Jahren am Ziel: Ein erster Blick ins neue Hotel «Kettenbrücke»

Zwölf Tage vor dem Start des Hotels lud die «Kettenbrücke» zur Vor-Eröffnungsfeier. Wir waren mit dabei.

Ueli Wild
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Die "Kettenbrücke" ist auferstanden: einladende Lichter am Aarauer Abendhimmel über dem Zollrain
15 Bilder
Stilvolles Ambiente im Eingangsbereich
Warme Erdtöne dominieren – Blick von der Reception in die Lobby
Stukkaturen an der Decke der Lobby im Eingangsbereich
Vor-Eröffnungsfeier im Restaurant des Hotels, ganz rechts Direktor Harald Raab
Vor-Eröffnungsfeier mit geladenen Gästen – nach sieben Jahren am Ziel: die Bauherren Werner Eglin (rechts) und Stefan Wetzel
Vor-Eröffnungsfeier mit geladenen Gästen im Restaurant des Hotels, ganz rechts Direktor Harald Raab
Im alten Kopfbau Nord: die Bar im Restaurant-Bereich
Badener an der Vor-Eröffnungsfeier unter sich: Bauherr Werner Eglin und der kantonale Baudirektor, Regierungsrat Stefan Attiger (rechts)
Blick in den Festsaal im ersten Stockwerk des Kopfbaus Nord
Blick in eines der 24 Hotelzimmer
Rundgang durch das Hotel Kettenbrücke
Ein Blick in die Küche des neuen Hotels
Einer der drei Seminarräume im neuen Hoteltrakt zwischen den beiden historischen Kopfbauten
Der Gewölbekeller des Hotels mit dem Memberclub Les Amis

Die "Kettenbrücke" ist auferstanden: einladende Lichter am Aarauer Abendhimmel über dem Zollrain

Ueli Wild

Ein elegantes, modernes Ambiente, aber auch ein starker Bezug zur Geschichte des Hauses – das ist der Spagat, den die Betreiber des neuen Hotels Kettenbrücke am Aarauer Zollrain meistern wollen. Ob ihnen das gelungen ist, konnten geladene Gäste gestern Abend bei einer Vor-Eröffnungsfeier mit eigenen Augen beurteilen.

Wo man auch immer hinhörte: «Ein Gewinn für die Stadt», lautete der Befund. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über 24 Zimmer à je 23 m2, zwei Suiten, Restaurationsbetriebe mit zwischen 80 und 100 Plätzen und drei Seminarräume.

Das Hotel gehört zur Blue Management GmbH des Badener Investors Werner Eglin. Direktor ist der 44-jährige Harald Raab, der seit 2009 den «Aarehof» beim Bahnhof Wildegg geführt hat. Sieben Jahre dauerte der Um- und Neubau, wie die Bauherren Werner Eglin und Stefan Wetzel in Erinnerung riefen. Verantwortlich für die lange Bauzeit war das Terrain, das nicht geplante Massnahmen zur Stabilisierung der Statik nötig machte.

Das Hotel wird nach Ostern, am 29. März, definitiv seine Tore öffnen. Morgen Samstag, zwischen 10 und 16 Uhr, ist auch die breite Bevölkerung eingeladen, einen Blick in die neue «Kettenbrücke» zu werfen. Ebenfalls diesen Samstag, 19 Uhr findet die offizielle Eröffnung des Memberclubs «Les Amis» (az vom 11.3.) im Gewölbekeller des Hotels statt.

Und so sah es vor rund 100 Jahren aus:

Kettenbrücke Aarau
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Das Inserat aus dem Jahr 1910.
Eine undatierte Menukarte aus der Ära Frey
Mina Frey hat über jeden Anlass in der Kettenbrücke Buch geführt
Der Menuplan vom 13. März 1932 für Ostern.
Werbe-Ansichtskarte aus der Zeit von Wirt August Schilling, um 1905. Stadtarchiv Aarau
Undatierte Aufnahme des Restaurants aus dem Fotoalbum von Mina Frey. Stadtarchiv Aarau
Undatierte Aufnahme aus dem Fotoalbum von Mina Frey. Stadtarchiv Aarau
Der Chetti-Stammtisch, genannt Ententeich. Stadtarchiv Aarau
Mina Frey mit ihren Zetteln, Aufnahme von 1981. Stadtarchiv Aarau
So sahen die Hotelzimmer in der Ära Frey aus. Stadtarchiv Aarau
Der Blick in den grossen Saal mit Platz für bis zu 400 Gäste. Stadtarchiv Aarau.
Früher wuchs das Gemüse fürs Restaurant noch auf dem Pflanzblätz am Fuss der Kettenbrücke. Stadtarchiv Aarau

Kettenbrücke Aarau

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