Oberentfelden

Kaum war der Fahrzeugbrand gelöscht, kam es zum nächsten Unfall auf der A1

Die Verkehrsteilnehmer mussten am Montag viel Geduld auf der A1 haben. Zuerst sorgten die Löscharbeiten eines Autobrandes für kilometerlangen Stau. Später behinderte ein Unfall mit fünf Fahrzeugen den Verkehr.

Der Verkehr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich staute sich am Montagnachmittag zwischen Aarau Ost zeitweise bis zur Raststätte Kölliken-Süd. Der Grund dafür war ein Fahrzeugbrand an einem Renault. Dieser war kurz nach 15 Uhr in Richtung Zürich unterwegs gewesen, als er Feuer fing. Die Lenkerin konnte den Wagen noch auf den Pannenstreifen lenken, kurz darauf schlugen Flammen aus dem Motorraum. Es gab keine Verletzten. Man schätzt den Sachschaden, der an Fahrbahnbelag und Auto entstanden ist, auf rund 50'000 Franken, schreibt die Kantonspolizei Aargau in einer Medienmitteilung. Die Brandursache ist noch unklar. 

Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Die Bergungs- und Löscharbeiten dauerten bis um 16.30 Uhr. Der rechte Fahrstreifen war gesperrt und der Verkehr konnte in diesem Bereich nur einstreifig vorbeifahren, wie der Internetseite des Touring Clubs Schweiz (TCS) zu entnehmen war. Daher der Rückstau, der zeitweise für einen Zeitverlust von bis zu 15 Minuten verantwortlich war. 

Als sich der Stau, welcher sich wegen der Löscharbeiten gebildet hatte, aufzulösen begann, ereignete sich auf der Höhe der Autobahnausfahrt Aarau-West eine Kollision mit fünf Fahrzeugen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte es dabei keine Verletzten gegeben haben, so die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa 50'000 Franken. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Entsprechende Abklärungen sind im Gang. Um 18.20 Uhr hatte man die Unfallstelle wieder geräumt. (cez)

Die Polizeibilder vom Februar 2019

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