Aarau
In Aaraus Bussen nimmt Passagierzahl rasant zu

Der Busbetrieb Aarau (BBA) hat im Jahr 2011 erstmals mehr als 8 Millionen Passagiere befördert (8,442 Mio.). Dies geht aus dem soeben publizierten Geschäftsbericht hervor.

Drucken
Ein Buis am Bahnhof Aarau (Archiv)

Ein Buis am Bahnhof Aarau (Archiv)

Die 12-prozentige Zunahme zeige, «wie gut unser Angebot ist und entsprechend genutzt wird», schreibt der scheidende Verwaltungsratspräsident Max Tschiri.

Zusammen mit ihm treten die Verwaltungsräte René Bircher und Urs Widmer zurück. Der Generalversammlung (GV) am 13. Juni werden Markus Eugster und Hans Konrad Bareiss zur Wahl vorgeschlagen. Der neue, fünfköpfige BBA-Verwaltungsrat soll Kompetenz in Sachen Finanzen und öffentlicher Verkehr ausstrahlen, heisst es.

Taucher in den beiden Vorjahren

Die GV kann von 280 000 Franken Jahresgewinn Kenntnis nehmen, dies nach Tauchern in den beiden Vorjahren. Der Verkehrsertrag (Billette, Abos) stieg dank der höheren Nachfrage um 5 Prozent auf 6,849 Mio. Franken. Den grösseren Teil der Einnahmen machten die öffentlichen Abgeltungen aus, die um 11 Prozent auf 8,618 Mio. Franken zunahmen.

Die Mehreinnahmen hätten die Mehrausgaben beim Fahrzeugunterhalt aufgefangen, steht im Jahresbericht. Ein Problem, das der BBA mit der Ersatzbeschaffung von 12 Hybridbussen lösen will. Zudem können so über 100 000 Liter Diesel pro Jahr gespart werden. Für Kraftstoffe inklusive Heizenergie musste der BBA letztes Jahr 1,303 Mio. Franken hinblättern, 14 Prozent mehr als 2010.

Was ihn am meisten umtreibt, ist das mit der Nachfragesteigerung verbundene Kapazitätsproblem. Zwar wurden 2011 13 Prozent mehr Kilometer zurückgelegt, dies aber unter teils widrigen Umständen wie Staus und Baustellen. Der BBA fordert deshalb ein Verkehrsmanagement und zusätzliche Busspuren. (trö)

Aktuelle Nachrichten