Man muss nicht weit reisen für das grosse Sommerabenteuer. Im Fall eines Vaters und seines Sohnes aus Rohr passierte dieses wortwörtlich vor der Hautüre. Die beiden stellten letzte Woche im Garten das neue Zelt auf und verbrachten die Nacht draussen.

Der Vater erwachte, als er hörte, wie etwas ums Zelt schlich – wie aus der besten Lager-Geistergeschichte. Erst dachte er an eine Katze, doch als sich der Schatten des Tieres an der Zeltwand abzeichnete, war klar: Hier war ein Fuchs auf Besuch gekommen.

Dieser wollte offensichtlich nicht draussen bleiben, sondern versuchte hartnäckig und während über einer Stunde, ins Zelt zu kommen, wie der Vater gegenüber Tele M1 berichtet. Der Fuchs sei unter das Vorzelt geschlüpft und habe versucht, mit seinen Pfoten einen Eingang zu finden. Essen hätten die beiden nicht im Zelt gehabt.

Der nächtliche Besucher am Zelt ist nicht der einzige Fuchs im Rohrer Schachen. Laut Aussagen mehrerer Nachbarn tummeln sich dort zahlreiche Füchse, allesamt alles andere als scheu.

Das Verhalten der Tiere sei ungewöhnlich heisst es von Seiten der kantonalen Jagdverwaltung. Seien die Tiere krank, könnten sie ihr normales Verhalten, etwa ihre angeborene Scheu, aber verlieren. Häufig erkranken Füchse an der Fuchsräude, eine parasitäre Hauterkrankung. Ein Symptom der Räude sei beispielsweise ein struppiger Schwanz. Für Füchse und auch Hunde ist die Krankheit meistens tödlich, für Menschen aber ungefährlich. (smo/AZ)

Schicken Sie uns per WhatsApp Videos, Bilder oder Hinweise an 079 858 34 12. Für jedes Video, das online geht, gibt es 50 Franken.

AZ-Leserreporter

Schicken Sie uns per WhatsApp Videos, Bilder oder Hinweise an 079 858 34 12. Für jedes Video, das online geht, gibt es 50 Franken.