Rohr
Froschkönig, Feen und Rattenfänger gastierten am Jugendfest

Die Kreisschule Buchs-Rohr feierte in Rohr ihr Jugendfest unter dem Motto «märchenhaft». Zu bewundern gab es nicht nur tolle Kostüme, sondern auch zahlreiche Shows und Vorführungen.

Sibylle Haltiner (Text und Fotos)
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Froschkönig, Feen und Rattenfänger zu Gast
24 Bilder
Wo ist der Fehler - die Prinzessin trägt eine Kokosnuss
Warten auf die Auftritte auf der Bühne
Vom Fischer und seiner Frau
Riesige Lebkuchenschindeln trugen die Schülerinnen und Schüler aus der 5
Rapunzel liess ihr Haar herunter
Pingu und Pinga mit orangen Schnäbeln und Füssen waren zu Besuch vom Südpol
Märchengenerator
Geschichtenerzähler mit grossen Büchern
Gehören unbedingt ins Märchen - Gold, Pech und Lebkuchen
Froschkönige und Prinzessinnen aus dem Kindergarten Neudorf
Fröhliche Zwerge aus dem Kindergaraten Gysistrasse
Fleissige Zwerge unterwegs
Die Viertklässler suchten als Hänsel und Gretel im Wald das Hexenhaus
Ein Mal Prinzessin sein
Die Ratten folgten den Flötentönen der Rattenfänger von Hameln
Die gute Fee gehört zum Märchenland
Die kleinen Froschkönige durften im Ponton fahren
Die 1
Das Knusperhäuschen war aufwendig verziert
Biene Maja und Willy schwirrten mit
Alle Dritt- bis Fünftklässler sangen im Mittelstufenchor Lieder aus aller Welt
Auch im Märchen braucht es Helferlein
Alibaba und die 40 Räuber haben den Goldschatz gestohlen

Froschkönig, Feen und Rattenfänger zu Gast

AZ

Viele Prinzessinnen liefen am Samstagmorgen durch Rohr. In langen Kleidern aus feinem Stoff, mit Schleiern, Schleifen und einem Krönchen auf dem Kopf. Sie wurden begleitet von Prinzen – mutig, stark und mit Schwertern bewaffnet – oder waren umgeben von grünen Fröschen, in welchen der Königssohn erst schlummerte.

Daneben waren unzählige weitere Märchenfiguren, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Helferlein, Helden und Bösewichte zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler der Kreisschule Buchs-Rohr hatte einen farbigen und aufwendig gestalteten Jugendfest-Umzug zum Thema «märchenhaft» auf die Beine gestellt.

Hexenhaus und Blockflötenspiel

Die Kindergartenkinder traten als Zwerge in farbigen Zipfelmützen oder als Prinzessinnen mit goldenen Kugeln auf. Eine Abteilung hatte ein reich verziertes Hexenhaus gebastelt und die Kinder trugen Lebkuchenkostüme.

Auch die Schüler der Unter- und Mittelstufe hatten viel Arbeit in ihren Auftritt investiert. Rotkäppchen und der Wolf marschierten friedlich nebeneinander, Alibaba und die 40 Räuber trugen Schwerter und farbige Piratenkleider, Schneewittchen trat zusammen mit den Zwergen auf.

Märchengenerator und -quiz

Auch Pingu und Pinga waren vertreten. Aus Pappmaché hatten die Kinder runde Köpfe mit orangefarbenen Schnäbeln gebastelt, dazu trugen sie schwarz-weisse Kostüme. Mit Blockflötenspiel lockten die Rattenfänger von Hameln eine ganze Heerschar von Ratten hinter sich her.

Eine Oberstufenklasse las aus riesigen Geschichtenbüchern vor, andere hatten sogar einen Märchengenerator gebastelt. Schüler aus der Suhrenmatte testeten die Märchenkenntnisse der Zuschauer. Sie stellten verschiedene Märchen dar, in welche sich ein Fehler eingeschlichen hatte. Die Auflösung der Rätsel folgte jeweils im Anschluss.

Mehrere Musikgesellschaften begleiteten den Umzug und sie begeisterten die Zuschauer nicht nur mit ihrem Spiel, sondern auch mit sportlichen Marsch-Evolutionen und Gesang.

Shows im Rahmenprogramm

Neben dem Umzug waren die Attraktionen auf der Bühne die Höhepunkte des Jugendfestes. Immer wieder gab es dort Shows und Vorführungen von Schülern, Vereinen und Sportgruppen zu bewundern.

Ganz besonders gefiel der Mittelstufenchor. Alle Dritt- bis Fünftklässler aus Buchs-Rohr sangen gemeinsam Lieder aus aller Welt. Die Bühne bot kaum Platz genug für die Kinder, der Dirigent Daniel Willi musste den Chor von einem separaten Podest aus leiten.

Die Erstbezlerinnen Leila Sljivar und Rossella Scalzo brachten die Freude der Schülerinnen und Schüler an ihrem Jugendfest auf den Punkt: «Der Umzug hat uns sehr gut gefallen und wir freuen uns auf die Party am Abend. Besonders schön ist es aber, dass alle Klassen zusammen etwas machen können.»

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