Voice of Switzerland
Erlinsbacher überzeugt Stefanie Heinzmann im Battle von «The Voice»

Valon Muhadri aus Erlinsbach hat bei «The Voice of Switzerland» die Battle-Runde überstanden. Stefanie Heinzmann entschied sich für ihn. «Ich war mir eigentlich sicher ich würde verlieren», so Muhadri.

Sarah Künzli
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Valon Muhadri auf der Bühne.

Valon Muhadri auf der Bühne.

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Erst in den letzten paar Sekunden seines Auftrittes drehte sich der Stuhl von Stefanie Heinzmann. Valon Muhadri macht bei der Castingshow des Schweizer Fernsehens SRF «The Voice of Switzerland» mit. «Bei meinem ersten Auftritt war ich total aufgewühlt», bekennt er im Proberaum seiner Band Seldom. «Die Nervosität hat mir etliche Streiche gespielt.» Doch plötzlich beim Refrain habe das Publikum geklatscht und sei aufgestanden, und er sei aus sich herausgekommen: «Der Applaus hat mich gepusht.» Als sich dann auch noch Stefanie Heinzmann umgedreht hatte, war sein Glücksgefühl perfekt.

Muhadri war zuerst unschlüssig, ob er sich bei «The Voice» anmelden sollte. Doch die Neugier hatte gesiegt. «Ich hatte nicht irgendwelche Illusionen, ich war einfach neugierig, wie weit ich kommen würde.» Es hat sich gelohnt. Er hat Stefanie Heinzmann sowohl in der ersten Runde, der «Blind Audition», wie auch im Battle von sich überzeugt.

«Sie ist so ein Schatz»

In den Proben für die Battles lernte er Stefanie Heinzmann richtig kennen. «Sie ist so ein Schatz», sagt er. Er bewundere sie dafür, dass sie auf dem Boden geblieben sei. «The Voice of Switzerland ist zwar eine Show, aber eine sehr ehrliche», sagt Valon Muhadri. Die Leute, die hinter der Show stünden, seien mit Herz und Seele dabei. Das Menschliche kommt nicht zu kurz: «Man merkt richtig, dass die Coaches wollen, dass wir weiterkommen.» Sie würden kein Produkt aus ihm machen wollen, sondern seine Persönlichkeit stärken und das Beste aus ihm herausholen.

Sie übten mit ihm an seinen Schwächen wie beispielsweise an seiner Bühnenpräsenz. «Hier im Bandraum bin ich extrem extrovertiert, doch sobald ich auf der Bühne stehe, halte ich mich eher zurück», sagt er lächelnd. Das habe auch Stefanie Heinzmann gemerkt. «Du hast so ein grosses Maul, lass das Publikum auch daran teilhaben», sagte sie damals zu ihm. Daran arbeite er nun.

Kein Gegner, sondern ein Team

Im Battle am Mittwochabend sang er gegen Stefan Vollenweider den Song «Dance with Somebody» von Mando Diao. «Ich war mir eigentlich sicher ich würde verlieren», so Valon Muhadri. Stefan Vollenweider habe eine geile kratzige Stimme, schwärmt er. Durch die gemeinsamen Proben für den Battle haben sich die beiden angefreundet. Deswegen fiel es Valon auch etwas schwer, seinen Sieg zu geniessen. «Er war für mich kein Gegner, wir waren ein Team.»

Doch Stefanie Heinzmann entschied sich für Valon. Der letzte Battle findet am Samstag statt. Dann wird sich Stefanie Heinzmann entscheiden müssen, ob Valon Muhadri zu den drei Siegern der Battles gehört, die den Eintritt in die Liveshows schaffen.