Aarau
Ein "Casablanca"-Zitat ist der rote Faden des Schreibprojekts

18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a des Gönhardschulhauses haben im Rahmen eines Schulprojekts einen eigenen Text- und Bildband gestaltet.

Fabienne Suter
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Die Schüler haben nicht nur getextet, sondern auch gemalt.

Die Schüler haben nicht nur getextet, sondern auch gemalt.

zvg

«Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.» Das legendäre Schluss-Zitat aus dem Film «Casablanca» verbindet 18 verschiedene Schüler-Texte miteinander. Diese entstanden anlässlich des Schreibprojektes «18 Begegnungen wider Erwarten» der Klasse 6a des Gönhardschulhauses. Die 18 Schülerinnen und Schüler entführen den Leser mit ihren Geschichten an die unterschiedlichsten Orte der Welt.

Tim Kriener ist einer der jungen Autoren. Mit seinem Text «Jeder kann sich ändern» beschreibt er die Begegnung des verschlossenen, verbitterten Ralf mit der weltoffenen Fotografin Klara mitten in der Wüste. Wie alle Texte endet auch dieser mit einer Variante des oben erwähnten Zitats. Den anderen Geschichten liegt eine ähnliche Thematik zugrunde. Und sie alle spielen an ganz besonderen Orten. Die Schülerinnen und Schüler haben unter der Leitung von Klassenlehrer Hansjörg Keller aber nicht nur geschrieben, sondern auch gemalt. Die Schauplätze der Handlungen wurden nämlich durch das Malprojekt «18 verlassene Orte» festgelegt. Auf der Grundlage von Bildern von Schiffswracks, Flugzeugkadavern und ähnlichen einsamen Gegenständen malten die Schüler Acrylbilder. Diese bildeten den Ausgangspunkt ihrer jeweiligen Geschichte.

Aus dem Projekt entstand ein Text- und Bildband, der vom Aarauer Grafikatelier «bigfish» produziert worden ist. Er ist in der Stadtbibliothek für
35 Franken erhältlich.

Vernissage am 13. März in der Aarauer Stadtbibliothek. Der Badener Schauspieler Hansrudolf Twerenbold liest aus «18 Begegnungen wider Erwarten».

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