Der FC Rohr hat Pech mit seinem Sportplatz Winkel: Nachdem er im Frühling 2018 wegen des Bodenfrosts ausserordentlich lange warten musste, bis die Stadt die Wintersperre endlich aufhob, startete der Verein mit einem Trainingsrückstand in die Saison. Und dieses Jahr ist der Platz wieder unerwartet für mehrere Wochen gesperrt. Grund dafür sind Schäden, die durch das Eidgenössische Turnfest entstanden sind.

Die städtische Kommunikationsstelle bestätigt auf Anfrage der AZ eine entsprechende Meldung auf der FC-Website. «Durch die sehr hohe stationäre Beanspruchung der Fachtest-Disziplinen des Turnfests sind an der Sportrasenfläche lokal Schäden entstanden. Diese werden nun repariert.» Die Instandsetzungsmassnahmen würden nach und nach durchgeführt und seien wetterabhängig, heisst es weiter. Immerhin: «Der Bolz- und Nebenplatz stehen ab sofort wie gewohnt auf Anfrage zur Verfügung», schreibt die Stadt. Die Sanierung des Hauptplatzes dauert jedoch noch an. Er könne ab spätestens 16. August wieder genutzt werden, teilt die Stadt mit. Die Vereine würden informiert, falls es doch nicht so lang dauere.

Die 99 schönsten Bilder vom Eidgenössichen Turnfest 2019 in Aarau:

Auch andernorts sind durch das Turnfest Schäden entstanden, die nun wieder repariert werden müssen. «Auf drei Fussballfeldern im Schachen sind durch die Bauten – Zelte und Bühnen respektive Böden – sowie durch Fahrzeuge beim Abbau stellenweise grössere Flächen beschädigt worden», so die Kommunikationsstelle. Deshalb ist auch die Nutzung der Sportanlage Schachen bis Ende August teilweise eingeschränkt. «Geringfügig beeinträchtigt» wurde die Sportwiese im Zelgliquartier. Ausserdem wurde in drei Turnhallen der Hallenboden beschädigt; dies habe aber keine Auswirkungen auf deren Betrieb.

Im Schachen waren gestern nur noch wenige Infrastrukturbauten des Turnfests zu sehen, etwa ein Wegweiser und eine Turner-Skulptur. Es zeigt sich überdies: Die Holzroste, die teilweise auf dem Boden lagen und jetzt entfernt wurden, haben sich bewährt. Sie bestanden aus Lamellen mit Spalten dazwischen – und unterhalb dieser Spalten wurden die Graswurzeln nicht zerdrückt. Dadurch sehen die Grasflächen – zum Beispiel neben der Schachenhalle – nur leicht ramponiert aus und nicht völlig kaputt wie andernorts.

Die Bilder vom Festumzug: