Drei Gemeinden sollen ein neues Pumpwerk bauen

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Suret Rupperswil hat schon Ja gesagt, Staufen und Hunzenschwil sollen nächste und übernächste Woche folgen. Es geht um die Finanzierung der Planung für ein neues Grundwasserpumpwerk. Ein Werk, das nicht nur die Trinkwasserversorgung in den drei Gemeinden sichern soll, sondern auch die Versorgungssicherheit in einem grossen Teil des Aargaus steigern wird – bis hinauf nach Wohlen. Denn es wird im Suret (im Wald westlich von Rupperswil, auf Gemeindegebiet von Buchs) ein neues Grundwasservorkommen angezapft. Dieses könnte in die Bresche springen, wenn das Areal Länzert (beliefert etwa Lenzburg) ausfallen sollte. Im «Länzert» soll dereinst für die überregionale Wasserversorgung «Wasser 2035» ein zusätzliches Pumpwerk erstellt werden.

Staufen hat wie Rupperswil ein Problem mit seinem bisherigen Grundwasserpumpwerk: «Bleichemattt» liegt im bebauten Gebiet und die notwendigen Schutzzonen können nicht ausgeschieden werden. Hunzenschwil hat kein eigenes Pumpwerk und bezieht sein Wasser von Rupperswil.

Die hydrogeologischen Abklärungen im Suret und das Bauprojekt sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. An den Kosten von 580000 Franken beteiligen sich die drei Gemeinden: Staufen muss mit 266220 Franken am meisten, Hunzenschwil mit 138620 Franken am wenigsten zahlen. Die Gemeindeversammlungen sollen am 11. respektive 20. November zustimmen.

Gemäss einer ersten Berechnung kostet das neue Grundwasserpumpwerk Suret 7,03 Millionen Franken (+/–30%). Die Realisierung soll 2023 bis 2025 erfolgen. (uhg)