Aarau
Doch keine Gästezimmer mit Bed & Breakfast in der Alten Post

Lange wurde spekuliert, was mit der Alten Post geschieht. Nun ist klar: Die Stadt nutzt das 1. Geschoss selbst, «aarau info zieht ein» und andere städtische Einrichtungen. Die Wohnungen darüber bleiben bestehen.

Sabine Kuster
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Alte Post in Aarau: Unten zieht die Stadt ein – oben bleibt alles, wie es ist. Archiv/Emanuel Freudiger

Alte Post in Aarau: Unten zieht die Stadt ein – oben bleibt alles, wie es ist. Archiv/Emanuel Freudiger

EMANUEL FREUDIGER

Seit über einem Jahr steht das markante Gebäude mit der dunkelroten Fassade in der Aarauer Altstadt leer, nachdem die Postfiliale schloss. Nur vor Weihnachten war es zu einem Weihnachtsmarkt umgenutzt worden.

Nun hat der Stadtrat entschieden, wer ins erste Geschoss einzieht: «aarau info» und vermutlich weitere städtische Organisationen wie die Geschäftsstelle von «aarau eusi gsund stadt», eine Infostelle für Senioren oder der Generationentreff.

Als Ladenlokal eignet sich der Raum mit den relativ kleinen, vergitterten Fenster eher nicht. Doch auch ein Restaurant wollte der Stadtrat hier nicht. Ausgearbeitet worden war aber die Idee, im zweiten und dritten Stock günstige Gästezimmer im Stile eines Bed & Breakfast einzurichten, welche das Verkehrsbüro verwaltet hätte.

«Der Stadtrat hat nun aber entschieden, die jetzigen Wohnungen vorerst zu belassen», sagt der Leiter der Liegenschaften, Daniel Müller. Ein Bed & Breakfast wäre nur nach einer umfassenden Sanierung möglich gewesen. Dafür will der Stadtrat momentan kein Geld ausgeben. «Der Ausbau ist aber später noch möglich», sagt Müller.

Umgebaut werden muss nun aber das 1. Geschoss. Im Sommer wird geplant und ein Baugesuch eingereicht, zwischen Herbst und Frühling soll gebaut werden, damit «aarau info» in einem Jahr vom Schlossplatz an die Metzgergasse zügeln kann. Wie viel dieser Umbau kostet, gibt der Stadtrat noch nicht bekannt.

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