Aarau

Dank früher geöffneter Foodstreet: Maienzug wird familienfreundlicher

Sie freuen sich auf die Foodstreet (v.l.): Tenzin Kongpo (Kongpo Spezialitäten, Aarau), Stadträtin Suzanne Marclay-Merz, Simone Balmer (Food-Verantwortliche Maienzug), Marco Bella (pizzacar.ch, Suhr). Nadja Rohner

Sie freuen sich auf die Foodstreet (v.l.): Tenzin Kongpo (Kongpo Spezialitäten, Aarau), Stadträtin Suzanne Marclay-Merz, Simone Balmer (Food-Verantwortliche Maienzug), Marco Bella (pizzacar.ch, Suhr). Nadja Rohner

Am Maienzug kann man jetzt mittags schon Momos und Pizza essen. Das sei ein gutes Angebot für Familien, sagt Stadträtin Suzanne Marclay-Merz.

Im Schachen geht es Schlag auf Schlag. Auf der Wiese und dem Maienzug-Platz sind fleissige Helfer damit beschäftigt, die Überbleibsel des Eidgenössischen Turnfests abzuräumen (man kommt gut voran); und unter den Bäumen beim Riviera-Parkplatz gehen schon die Vorbereitungen für den Maienzug los.

Wenn auch vorerst nur provisorisch: Die Maienzugkommission, vertreten durch die Präsidentin, Stadträtin Suzanne Marclay-Merz, und Food-Verantwortliche Simone Balmer, stellte der Öffentlichkeit die diesjährigen Anpassungen an der 2017 eingeführten Foodstreet vor.

Eingeladen haben sie auch zwei der diesjährigen Teilnehmer: Marco Bella (pizzacar.ch, Suhr) und Tenzin Kongpo (Kongpo Spezialitäten, Aarau) haben ihre italienischen respektive tibetischen Spezialitäten gleich zum Probieren mitgebracht.

Keine Bankettkonkurrenz?

Die wichtigste Neuerung: Dieses Jahr ist die Foodstreet auf vielfachen Wunsch bereits um 11 Uhr offen und nicht erst ab 16 Uhr. Die Stadt stellt Festbänke und Sonnenschirme zur Verfügung. «Wir wollen damit dem Umstand Rechnung tragen, dass viele Eltern direkt vom Telliring her kommen und nicht erst zu Hause für ihre Kinder kochen möchten», so Marclay.

Die schönsten Bilder vom Maienzug 2018:

Am Nachmittag findet im Schachen sowieso das Kinder- und Schülerprogramm statt. Eine Konkurrenz zum Bankett auf der Schanz soll die Foodstreet indes nicht sein, betont sie. «Die Zielgruppe ist nicht dieselbe. Die Menschen, die bisher gerne ans Bankett gegangen sind, werden das auch weiterhin tun. Wir bieten nun aber eine weitere Möglichkeit zur Verpflegung an, die sich besonders auch für Familien eignet.»

Der Vorteil der Foodstreet gegenüber dem Bankett liegt in der grösseren Auswahl. «Es sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein», sagt Simone Balmer. Anbieter Marco Bella erzählt, die Nachfrage nach Pizzen sei zum Beispiel in den letzten zwei Jahren enorm gewesen. «Das Bedürfnis ist definitiv da. Ich stelle in Gesprächen auch fest, dass gerade für grössere Familien das Bankett nicht erschwinglich ist. Hier gibt es die günstigere Alternative dazu.»

Insgesamt 14 Stände haben sich für die Foodstreet angemeldet. Zum ersten Mal dabei ist Tenzin Kongpo. Er ist vor 19 Jahren aus Tibet in die Schweiz gekommen und bietet in Aarau an zwei Standorten tibetische und asiatische Spezialitäten an. Am Maienzug serviert er unter anderem Momos – Teigtaschen mit Rindfleisch oder Gemüse und Tofu gefüllt. Andere Anbieter haben Würste, Knoblibrot, Piadine und so weiter. Auch viel Vegetarisches.

Bereits rund 400 Vegimenüs

Apropos vegetarisch: Gestern konnte Suzanne Marclay erstmals Zahlen zum diesjährig neu eingeführten Vegi-Bankettmenü liefern.

«Wir stehen bei etwa 10 Prozent vegetarischen Menüs im Vorverkauf», verrät Marclay-Merz. Das sind ungefähr 400 bis 500 Mal Gemüsestrudel mit einer Tomaten-Peperoni-Sauce all’arrabbiata und Kartoffelstock.

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