Biberstein
Biobadi-Bistro 2022 wieder nur bei Top-Wetter offen

Der Gemeinderat erklärt den Versuch, das Bistro auch bei mässig guter Witterung offen zu halten, für gescheitert.

Nadja Rohner
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Das Biobadi-Bistro war auch schon Ziel des AZ-Leserwanderns.

Das Biobadi-Bistro war auch schon Ziel des AZ-Leserwanderns.

Luis Hartl / AAR

In der Badisaison 2021 ist im Bistro der Biobadi, das von der Bistrobetreiberin auf eigene Kasse geführt wird, ein Versuch gelaufen: «Das Bistro war immer offen, wenn auch der Badibetrieb geöffnet hatte, also auch bei nicht sehr gutem Wetter», berichtet der für die Biobadi zuständige Gemeinderat René Klemenz in der «Dorfziitig». So sollte Spaziergän-gern und Velofahrerinnen ein Bistrobesuch ermöglicht werden, selbst wenn das Wetter «nicht wunderbar» ist. «Leider wurde dieses Angebot, gerade in diesem verregneten Sommer, zu wenig genutzt», schreibt Klemenz. Deshalb habe der Gemeinderat beschlossen, «diesen Aufwand in der nächsten Saison nicht mehr zu leisten».

An der diesjährigen Sommergmeind gab ausserdem die monetäre Situation der Biobadi, die vollständig von der Gemeinde finanziert wird, zu reden. Die Finanzkommission sprach von «wiederkehrendem Defizit mit negativem Trend», das Minus (2020 waren es fast 250000 Franken) mache rund vier Steuerprozente aus. Unter anderem aufgrund hoher Abschreibungen. René Klemenz schreibt dazu: «Die Kosten unserer Badi sind dieses Jahr wieder tiefer als 2020, wir werden voraussichtlich rund 30 Prozent weniger Defizit ausweisen als im Vorjahr.» Der Stromverbrauch habe beispielsweise um 17,7 Prozent gesenkt werden können.

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