Ein 44-jähriger Mann ist am späten Montagabend am Bahnhof Aarau von einer Gruppe junger Männer angegangen worden, wie die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mitteilte. Einer der Männer schlug den Deutschen im Vorbeigehen mit einem Kickboard. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Beim Eintreffen der Polizei waren die Täter nicht mehr vor Ort. Aufgrund von Angaben des Opfers zum Aussehen der Männer konnte eine Patrouille der Kapo drei Eritreer in Birr anhalten. Nach ersten Abklärungen dürfte es sich dabei um die Tatverdächtigen handeln. Die drei Asylbewerber im Alter von 17 und 18 Jahren wurden für weitere Ermittlungen festgenommen. Sie dürften laut Polizei während der Tat unter Alkoholeinfluss gestanden haben.

Mann am Bahnhof Aarau mit Kickboards angegriffen

Am Montagabend griffen drei Eritreer einen 44-Jährigen an und verletzten ihn am Kopf. Die Täter wurden kurze Zeit später in Birr festgenommen.

Die genauen Hintergründe der Tat sowie der Tatablauf werden gemäss Polizei nun genauer untersucht.

Betrunkene junge Eritreer beschäftigen die Aargauer Polizei seit Monaten – eine Chronologie der Ereignisse.

Ein Eritreer-Student ist zudem überzeugt: Die Schweiz zahlt seinen Landsleuten zu grosszügig Sozialgelder.

Rund 1000-mal musste die Kantonspolizei Aargau innert Jahresfrist wegen Asylbewerbern ausrücken. Oft war Alkohol im Spiel. Eine Ärztin führt traumatische Erlebnisse als Grund für die Exzesse an. Nun wird das Alkoholproblem auch bei den Suchtpräventionsstellen zum Thema. (fei)