Aarau
«Die Menschen wollen unter Menschen sein»: Die AMA findet definitiv erst 2022 wieder statt

Die Pandemie führt wegen Planungsunsicherheiten auch dieses Jahr zu einer Pause für die Aarauer Gewerbsmesse. Für Messeleiterin Suzanne Galliker ist auch eine digitale Messe keine Option.

Urs Helbling
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Eröffnung der AMA im März 2019 im Schachen in Aarau. Hier wird Hongisenf degustiert.

Eröffnung der AMA im März 2019 im Schachen in Aarau. Hier wird Hongisenf degustiert.

Chris Iseli

Unter dem Titel «Die Durststrecke der AMA geht weiter» hat die AZ am 15. Januar darüber berichtet, dass die Messe dieses Jahr nicht durchgeführt werden kann. Das ist jetzt offiziell bestätigt. «Nach 2020 muss die AMA auch in diesem Jahr coronabedingt pausieren», hiess es gestern in einer Medienmitteilung. «Die Planungsunsicherheit ist zu gross», begründet Messeleiterin Suzanne Galliker die Absage. Die AMA 2022 findet vom 23. bis 27. März 2022 statt.

«Die AMA ist ein erlebnisreicher Treffpunkt und lebt vom Austausch, von Nähe und Unbeschwertheit. Das Publikum soll Lust haben, sich an der AMA zu treffen und sich ungezwungen bewegen können. Das ist aktuell nicht möglich.» Galliker wolle keine Messe veranstalten, nur damit eine Messe stattfindet. «Wir wollen die AMA so gestalten können, wie sie das Publikum kennt und schätzt. Aussteller und Publikum sollen sich auf die AMA freuen können. Solange das nicht so ist und man zu viele Einschränkungen in Kauf nehmen muss, findet keine AMA statt.»

Keine digitale Messe

Auch eine digitale Form der AMA ist für die Veranstalter keine Option. «Wir sind keine Befürworter einer digitalen AMA. All das, was die AMA ausmacht, würde online nie rüberkommen. Angefangen bei der speziellen Atmosphäre über das sinnliche Erleben bis hin zum geselligen Teil.»

Suzanne Galliker bedauert die Absage in diesem Jahr, bleibt aber zuversichtlich: «Wir hoffen auf 2022 und freuen uns auf eine lebendige AMA. Denn Menschen wollen letztlich unter Menschen sein, sich treffen, austauschen und Neues entdecken. »