Bester Spielfilm (je Nomination 25'000 Franken): «Abrir puertas y ventanas» von Milagros Mumenthaler, «Der Verdingbub» von Markus Imboden, «Eine wen iig, dr Dällebach Kari» von Xavier Koller, «Hell» von Tim Fehlbaum, «Giochi d'estate» von Rolando Colla
Bester Dokumentarfilm (je Nomination 25'000 Franken): «Balkan Melodie» von Stefan Schwietert, «Day Is Done» von Thomas Imbach, «Messies, ein schönes Chaos» von Ulrich Grossenbacher, «The Substance» von Martin Witz, «Vol spécial» von Fernand Melgar
Bester Kurzfilm (je Nomination 10'000 Franken): «Baggern» von Corina Schwingruber Ilic, «Chasse à l'âne» von Maria Nicollier, «Du & ich» von Esen Isik, «Emile de 1 à 5» von Lionel Baier, «L'Ambassadeur & moi» von Jan Czarlewski
Bestes Drehbuch (je Nomination 5000 Franken): Plinio Bachmann (»Der Verdingbub»), Tim Fehlbaum (»Hell»), Rolando Colla (»Giochi d'estate»)
Beste Darstellerin (je Nomination 5000 Franken): Lisa Brand (»Der Verdingbub»), Stephanie Glaser (»Motel»), Carla Juri (»Eine wen iig, dr Dällebach Kari»)
Bester Darsteller (je Nomination 5000 Franken): Nils Althaus (»Eine wen iig, dr Dällebach Kari»), Saladin Dellers (»Silberwald»), Max Hubacher (»Der Verdingbub»)
Beste Nebenrolle (je Nomination 5000 Franken): Stefan Kurt (»Der Verdingbub»), Hanspeter Müller-Drossaart (»Eine wen iig, dr Dällebach Kari»), Marcus Signer (»Mary & Johnny»)
Beste Filmmusik (je Nomination 5000 Franken): Peter Bräker, Balz Bachmann (»Day Is Done»), Ben Jeger (»Der Verdingbub»), Balz Bachmann (»Eine wen iig, dr Dällebach Kari»)
Beste Kamera (je Nomination 5000 Franken): Felix von Muralt (»Eine wen iig, dr Dällebach Kari»), Ramòn Giber (»Off Beat»), Lorenz Merz (»Giochi d'estate»)
Ebenfalls nominiert wurden Carla Juri ("Eine wen iig, dr Dällebach Kari") und Lisa Brand ("Der Verdingbub"). Bei den Hauptdarstellern können Nils Althaus ("Eine wen iig, dr Dällebach Kari"), Max Hubacher ("Der Verdingbub") und Saladin Dellers ("Silberwald") auf eine Auszeichnung hoffen.
Jährlich Feierstunde
Für die Filmbranche ist die "Nacht der Nominiationen" eine der jährlichen Feierstunden: Im Gegensatz zum Hauptpreis Quartz sind die Nennungen mit Geldprämien verbunden.
An die Nominierten wurden dieses Jahr Preisgelder in der Höhe von insgesamt 390'000 Franken ausgeschüttet. Neu ist unter den neun Kategorien eine Auszeichnung für die beste Kamera. Die Schweizer Filmakademie vergibt zudem einen Spezialpreis für eine herausragende technische und künstlerische Leistung.
Zweistufiges Wahlprozedere
Nominierbar waren die Leistungen in 97 Schweizer Filmen - etwas weniger als im Vorjahr (120). Aus den nominierbaren Filmen wählten etwa 240 Mitglieder der Schweizer Filmakademie ihre Favoriten in den verschiedenen Kategorien.
Im Februar bestimmen die Mitglieder der Filmakademie in einem zweiten Schritt die Preisträger. Der Schweizer Filmpreis Quartz wird am 17. März 2012 bei einer feierlichen Gala im KKL verliehen.