Kein Bonus
Aktualisiert am 22.02.12, um 16:12
 

Erika Hess musste Busse für fehlende Autobahnvignette zahlen

Erika Hess 1987 in Crans- Montana (Archiv)
Quelle: Keystone
Die WM 1987 in Crans-Montana war eine Sternstunde des Schweizer Sports: Unsere Ski-Asse holten in acht von zehn Disziplinen Gold. Doch nach den «phantastischen Momenten» landete Erika Hess, Weltmeisterin in der Kombination und im Slalom, unsanft auf dem Boden der Realität.
 

In den TV-Zeitschriften "TELE" und "TV-Star" erinnert sich die 49-Jährige: "Bei der Heimfahrt wurde ich auf der Autobahn angehalten, weil ich keine Vignette hatte." Obwohl die Polizisten sie erkannten, brummten sie der frischgekürten Doppelweltmeisterin eine Busse auf.

Hess versuchte ihnen zu erklären, dass sie bei der WM an alles andere gedacht habe, als sich für den 1. Februar eine Autobahn-Vignette zu besorgen. "Sie liessen sich nicht beeindrucken, ich musste die Busse bezahlen."

Die Obwaldnerin lebt heute im Waadtland. Sie ist mit ihrem ehemaligen Trainer Jacques Reymond verheiratet und hat drei Söhne.

(sda)
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