Fussball-Euphorie
Aktualisiert am 22.02.12, um 05:10 von Franziska Zambach
 

Fussball-Fans aus dem In- und Ausland nehmen Basel ein

Basel Tourismus-Direktor Daniel Egloff:
«Das Medienecho ist enorm. Die Stadt Basel wird vom FCB aufs Beste repräsentiert.»
Quelle: Keystone
Auf das Knallerspiel des FC Basels gegen Bayern München vom Mittwoch freuen sich nicht nur Fussball-Begeisterte. Der FCB nützt auch dem Basler Tourismus. In der ganzen Stadt sind kaum mehr freie Hotelzimmer zu finden. von Franziska Zambach
 

Basel im Ausnahmezustand. Überall freut man sich auf das Knüllerspiel gegen Bayern München. Fans aus dem Nachbarland sind bereits zahlreich angereist. Und mehr werden noch erwartet.

Fast die ganze Stadt ist ausgebucht

Wie vor dem Spiel gegen Manchester United im Dezember ist auch heute die Euphorie gross. Die Mancunians eroberten damals die Stadt Basel und mischten sich unter die heimische Bevölkerung. Rund um Basel kam man am Fussball nicht vorbei. Und schon gar nicht an den Manchester Fans. Von den Gästen aus England profitierte auch Basel Tourismus. Die Hotels waren stadtweit vollständig belegt.

Auch für morgen sind kaum noch Hotelzimmer zu haben, bestätigt Basler Tourismus-Direktor Daniel Egloff. Die meisten Unterkünfte seien ausgebucht. Von 60 Hotels haben gerade noch zwei freie Zimmer.

Champions League-Knüller sind Selbstläufer

Mehr als das Fussballspiel wollen die Münchner Gäste scheinbar aber nicht von Basel sehen. Bereits ab dem nächsten Tag sind laut der offiziellen Basel Tourismus Seite basel.com wieder problemlos Hotelzimmer buchbar.

Der Standort Basel könne trotzdem stark vom Auftritt des FCBs in der Champions League profitieren. «Das Medienecho ist enorm. Die Stadt Basel wird vom FCB aufs Beste repräsentiert», sagt Egloff.

Die Hotels füllen sich von alleine

Selbst die Medienmaschinerie anzurühren, müsse Basel Tourismus um das Spiel FCB-FCB gar nicht. Die Knüllerpartie sei ein Selbstläufer. Die Hotels füllen sich fast von alleine. «Wir bieten auch keine Fan-Packages mit Übernachtung und Stadioneintritt mehr an, da diese von den auswärtigen Fans kaum genutzt wurden», spricht Egloff aus Erfahrung.

Diese habe in den letzten Jahren gezeigt, dass die Fans mit dem «eigenen Reisebüro» an die Auswärtsspiele ihres Teams reisen. Für Basel Tourismus spiele dies aber nur eine nebensächliche Rolle. «Hauptsache die Fans kommen», freut sich Egloff.

(az)
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