Damals, Ende Mai 2014 stellten sie die Visionen fürs ehemalige «Papieri»-Areal vor, das die Hiag im Jahr 2012 gekauft hat. Die Bevölkerung interessierte sich für die fünf Projekte der Studienaufträge, aus welchem das «Cité Papier» als zukunftsweisend hervorging (diese Zeitung berichtete am 21. Mai 2014 ausführlich darüber). «Vision 2033 – Ein neues Quartier entsteht», verriet die Einladung. «Zugänglich, lebendig, ehrgeizig, lösungsorientiert, selbstbewusst.»

Viele ehemalige «Papieri»-Mitarbeitende der im August 2011 geschlossenen Fabrik nahmen damals einen Augenschein. Durchwegs klang Genugtuung aus ihren Aussagen. Etwa: «Schön, dass wieder Leben einzieht.» «Wohnungen im Grünen, zwischen Emme und Kanal machen Sinn.» «Die Kombination von Freizeit-, Wohn- und Gewerbenutzung ist sehr gut.» «Ein neuer Dorfteil wird entstehen, nicht nur im Hinblick auf das Gewerbe, sondern auch in Bezug auf Freizeit und Unterhaltung.»

Pulsierendes Leben

Gemeindepräsident Martin Blaser sagte damals: «Biberist glaubt an einen Neuanfang, Hiag überzeugt und hat Perspektiven für das ‹schlafende Areal› eröffnet.» Verheissungsvoll fügte er an: «Gleich mehrere ‹Prinzen› – damit meinte er die Hiag-Verantwortlichen – wollen das Areal nach einer überzeugenden Planungsphase wachküssen.»

Nun, die ‹Hiag-Prinzen› haben in den vergangenen 20 Jahren ganze Arbeit geleistet. Im Areal pulsiert das Leben. Rund 22 der total im Projekt «Cité Papier» aufgeführten 26 Hektaren beanspruchen Dienstleistung, Industrie, Gewerbe und Lagerräume. Gut vier Hektaren dienen der Freizeit, der öffentlichen Nutzung und dem Wohnen. 2800 Personen haben hier Arbeit und 600 Personen eine Wohnung gefunden.

Zurück ins Jahr 2014: Biberist träumt von der Verwirklichung dieser Vision 2033.