Torszenen blieben so in den ersten 45 Minuten weitgehend aus. Noch keine Minute war im zweiten Durchgang gespielt, als Ref Stomeo Giuseppe Rapisarda mit einer Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche schickte. Dies war nach einer ereignisarmen ersten Spielhälfte der Auftakt zu einem verrückten Spiel. Beide Mannschaften spielten in der Folge im immer dichter werdenden Nebel offensiver auf und Baden gelang in Unterzahl in der 61. Minute der verdiente Führungstreffer.
Bieli per Kopf
Der Finne Tomi Saarelma bediente mit einer Massflanke Rainer Bieli und der Joker traf per Kopfball zum 1:0. Solothurn-Trainer Roland Hasler reagierte und brachte mit Juan Munoz frischen Wind ins Spiel. Auf der rechten Angriffsseite sorgte Munoz für viel Druck und die Solothurner wurden in der Schlussphase für ihren Kampfgeist belohnt. In der 87. Minute bediente Dusan Ilic mit einem sehenswerten Zuspiel Luca Liloia und der Ex-Zofinger sorgte mit dem viel umjubelten 1:1-Treffer für den Endstand in dieser Partie.
In den Schlussminuten wurden auch Alessandro Renna sowie Renato Steffen nach wiederholtem Foulspiel noch des Feldes verwiesen. «Lange Zeit hatten wir den Gegner im Griff und wir waren von einem Sieg überzeugt, doch ein naiver Fehler beim Gegentor kostete uns die drei Punkte. Auch in Unterzahl vermochten wir dank einem guten Teamgeist zuzusetzen und wurden mit dem Führungstreffer belohnt. Der Druck der Solothurner in den letzten 20 Minuten wurde immer grösser und so geht das Remis in Ordnung.», betonte Baden-Trainer Domenico Sinardo.