Nach vorgängigen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz hat die Kantonspolizei Solothurn laut Medienmitteilung Mitte Februar je eine Liegenschaft in Lostorf und Trimbach durchsucht.

Sowohl im Firmengebäude als auch im Einfamilienhaus konnte sie eine grössere Hanf-Indooranlage feststellen. In den beiden Anlagen befanden sich insgesamt rund 3500 Hanfpflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien. Zudem stellte die Polizei mehrere 1000 Franken Bargeld sicher.

Mit Anlagen in dieser Grösse können Betäubungsmittel im Wert von mehreren 100‘000 Franken hergestellt werden.

Die Anlagen wurden nach Angaben der Polizei abgebaut und die Pflanzen umgehend vernichtet. Beim mutmasslichen Betreiber der Anlagen handelt es sich um einen 38-jährigen Schweizer. Er muss mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

Weitere Ermittlungen sind laut Polizei in Gang. (kps)