Es tut sich was in Sachen Erweiterung Inertstoffdeponie Attisholz. Zwar ist der Mitwirkungsbericht des kantonalen Amtes für Raumplanung, laut Gemeindepräsidentin Jasmine Huber (FDP), noch nicht einsehbar. Aber an einer Sitzung von Amtsvertretern mit ihr und Gemeinderat Beat Graf (SP), Ressort Umwelt, wurde beschlossen, den Bericht an der Gemeinderatssitzung am Montag 19. Dezember um 20 Uhr zu traktandieren. Dort werden Vertreter des Amtes den Mitwirkungsbericht erläutern.

Die geplante Erweiterung der Inertstoffdeponie im Attisholzwald hatte 46 Mitwirkungseingaben zur Folge, darunter auch eine grössere Eingabe der Bürgerbewegung Riedholz rund um Willi Lindner und Rudolf Mangold. Sie werden die Gemeinderatssitzung besuchen.

Mit Spannung erwartet werden allfällige Korrekturen der bisherigen Ausführung. Der Mitwirkungsbericht kann aber nicht mehr verändert werden. Um die Wurst geht es mit der anschliessenden Auflage der Nutzungsplanung. Dort können die Berechtigten wie Anstösser, Gemeinde oder Verbände Einsprache führen. Zum Areal der geplanten Erweiterung hat es aber kaum direkte private Anstösser. Bleiben Verbände und die Gemeinde als mögliche Einsprecher. Die Bürgerbewegung will nun die weitere Entwicklung abwarten. Als mögliche Alternative könne man sich einen Einstieg in die Politik vorstellen.

Erfolg für ersten Gewerbeapéro

Der Sportverein Günsberg hat die Gemeinde um einen Beitrag für den Mini-Eispark Jurasüd mit 50 Quadratmeter Eisfläche aus Kunststoffplatten gebeten. Der Riedholzer Gemeinderat will aber keinen Beitrag leisten. «Wir zahlen bereits für das Eisfeld im Sportzentrum Zuchwil einen Beitrag», begründet Gemeindepräsidentin Jasmine Huber die Absage an den Sportverein.

Auf eine gute Resonanz gestossen ist der erste von der Gemeinde lancierte Gewerbeapéro. Das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Wallierhof hatte sich zur Verfügung gestellt, den Gewerbeapéro in seinen Räumlichkeiten abzuhalten. «Direktor Jonas Zürcher informierte kurz zur Institution, die ja in unserem Dorf gut bekannt ist. Interessant waren besonders seine Ausführungen zum Neubauprojekt für die Stallungen», erzählt die Gemeindepräsidentin vom Anlass. Der Gewerbeapéro soll einmal jährlich an wechselnden Orten stattfinden. «Jetzt suchen wir einen Gewerbebetrieb in Riedholz, bei dem der nächste Apéro stattfinden kann.»