«Man hätte eigentlich erwarten können, dass bei der Kür der Regierungsratskandidaten noch mehr Stimmung aufkommen würde», meint Theodor Eckert in seiner Video-Einschätzung zum Wahlpodium vom Mittwochabend.

Auf Sachfragen hätten alle brav Antwort gegeben. Aber so richtig aus sich rausgekommen sei niemand. «Einzig die SP-Vertreterin hat Wahlkampf gemacht», so Eckert im Hinblick auf die energischen Voten von Susanne Schaffner. Alle seien solothurnisch brav miteinander umgegangen. Kritik an der bisherigen Regierung gab es nur selten. 

Die drei Regierungsvertreter hätten sich wohl oder übel einige Fragen stellen müssen – gerade auch im Nachgang zum USR III-Debakel. Schlüssige Antworten hätte es nicht in jedem Fall gegeben, meint Theodor Eckert. «Ich habe einiges mehr erwartet.» (ldu)