40'000 Fahrschülerinnen und Fahrschüler wurden eingeladen, ihre Stimme abzugeben. 7500 sind dem Aufruf gefolgt. «Superfahrlehrer 2016» darf sich Beat Schwendimann aus Regensdorf ZH nennen, wie aus einer Mitteilung des Auto Theorie App-Herstellers «Swift» hervorgeht. Das Unternehmen hat ihre Nutzer eingeladen, die Fahrlehrer zu bewerten.

So präsentiert sich die Top Ten der Schweizer «Superfahrlehrer» des Jahres 2016:

Bereits auf Platz 3 des Gesamtrankings steht ein Solothurner. Patrick Straubhaar von der «Fahrschule Straubhaar». Er konnte die Fahrschüler offenbar am meisten überzeugen. 

«Pädu war immer sehr motiviert und bringt dir in kurzer Zeit sehr viel bei. Der Unterricht hat sehr Spass gemacht», lautet eine der Bewertungen. «Er ist der beste Fahrlehrer, den es gibt», meint eine andere Fahrschülerin. 

Beim interkantonalen Vergleich folgen die Bettlacher Fahrlehrer Reto Wüthrich und Chrigu Allemann von der «Fahrschule Wüthrich AG» auf den Rängen 2 und 3. Wüthrich belegt beim schweizweiten Vergleich Platz 20. «Der Unterricht bei Reto hat immer sehr Spass gemacht und ich habe mich immer wohl gefühlt bei ihm», heisst es in einer Bewertung. Wie eine Fahrschülerin schreibt, seien alle Fahrlehrer geduldig gewesen und hätten gute Tipps und Tricks verraten. «Kompetent, geduldig, einfühlsam und humorvoll – so wie eine Fahrschule sein sollte.»

Auch bei Wüthrichs Angestelltem Chrigu Allemann, der 7 Plätze dahinter liegt, ist der Unterricht spassig. «Lustig, geduldig, kompetent. Hat immer Spass gemacht», ist nur eine der Bewertungen, in der dieser Ausdruck der Freude vorkommt.

Es gibt noch weitere Solothurner, die im Top-100-Ranking auftauchen: Auf Platz 60 erscheint der Biberister Giuseppe Mannino, auf Platz 80 Giuseppe De Santis aus Seewen und auf Platz 91 folgt Peter Thomi (Derendingen). (ldu)

So läuft die Bewertung

Alle Fahrlehrer/innen wurden von den Fahrschüler/innen quantitativ und qualitativ bewertet: Dazu zählen Punktevergaben in den drei Bereichen Unterrichtsqualität, Servicequalität und soziale Fähigkeiten und eine schriftliche Gesamtbeurteilung.

Neuerdings wird neben der Meinung der Fahrschüler/innen auch eine Selbstevaluation der Fahrlehrer ins Ranking mit aufgenommen. Dem Fahrlehrer ist es freigestellt ob er Belege des Strassenverkehrsamtes mit den offiziellen Bestehensquoten «Stift» zustellen möchte. Überdurchschnittliche Bestehensquoten werden laut dem App-Hersteller ebenfalls positiv in die Bewertung aufgenommen. (mgt)