Der Auto Gewerbe Verband Solothurn (AGVS) und seine Garagisten seien der Mobilitätspartner, auch für die Zukunft. Dies unterstrich Präsident René Bobnar vor Mitgliedern und Gästen an der 86. Generalversammlung. Das Auto Gewerbe nehme die Herausforderung an, was auch im eigenen, top modernen Ausbildungscenter in Olten zum Ausdruck komme, wo die Versammlung stattfand.

René Bobnar wies auf die stets steigenden Anforderungen eines Garagenbetriebes hin und vor allem auf die damit verbundenen grossen Investitionen. Das Auto von heute sei morgen schon wieder alt. Die Einrichtungen, die Umweltmassnahmen, die Betriebsauflagen würden stetig steigen. «Die Ausbildung nimmt heute einen äusserst wichtigen Platz ein. Die berufliche Grundbildung bringt den wichtigen Nachwuchs. Damit ists aber nicht getan. Lebenslanges Lernen ist angesagt», unterstrich der Präsident.

Das Auto Gewerbe biete da gute Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. Damit hätten junge Berufsleute eine hervorragende Perspektive im Auto Gewerbe. «Unsere Technik fasziniert, die Elektromobilität bringt eine neue Dimension der individuellen Mobilität mit sich. Die Werkstatt von heute wird sich ändern.» Die Verschleissarbeiten würden abnehmen, womit auch die Umsätze sinken würden. «Die Berufe wandeln sich, bald schon reparieren wir Autos aus der Ferne. Der Garagist wird zum umfassenden Mobilitätspartner.»

Hilfestellung bei der Ausbildung

Geschäftsführer Thomas Jenni hielt in seinem Jahresbericht fest, dass die Ausbildung in den überbetrieblichen Kursen gut ablaufe. Die Berufsbildner sind engagiert an der Arbeit. Die Ausbildung in den Kursen ändere sich aber auch. So wolle der Verband künftig, nebst den überbetrieblichen Kursen, den Lehrbetrieben auch ein Lehrstellencoaching, ein Lernstudio wie auch Rekrutierungsunterstützung anbieten.

Dieses Angebot entstand aus einer Umfrage bei den Mitgliedern, die letzten Herbst durchgeführt wurde. Eine grosse Anzahl Lehrbetriebe sehe da eine gute Möglichkeit, die Ausbildungsqualität zu steigern. Der Verband schliesst das Geschäftsjahr mit einem kleinen Plus ab. Erfreulich dabei: Der Verband konnte das Darlehen, das für den Neubau des Ausbildungscenters benötigt wurde, bereits zurückbezahlen.

Der Verband sei gut aufgestellt und engagiere sich auch politisch stark, stellte der Präsident zufrieden fest. So sei er auch Mitglied der Interessengemeinschaft Strasse Solothurn. Eine Gemeinschaft der «Räderverbände» Astag, VSCI, Zweiradverband, Fahrlehrerverband und dem TCS Sektion Solothurn. Unter den Gästen waren Regierungsrat Roland Fürst und SVP-Nationalrat Christian Imark, Präsident der Astag Sektion Solothurn. (mgt)