Traditionell findet in Bettlach nach der Winter-Gemeindeversammlung das Jahresschlussessen statt, zu dem nebst Gemeinderat und Mitgliedern der Verwaltung auch die Pensionierten der Gemeindeverwaltung eingeladen sind. Wie in den vergangenen Jahren hatte man das Säli des Restaurants Marti für die rund 35 eingeladenen Personen reserviert.

Den Abend eröffneten zwei Musikschüler, welche schon vor der Gemeindeversammlung aufgetreten waren. Für ihre Darbietung erhielten sie grossen Applaus.

Ein bewegtes Jahr

Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut dankte in ihrer Ansprache für die grossen Leistungen, die in allen Bereichen seien erbracht worden. Das sei nur in einem Team möglich, in dem nicht der Gedanke vorherrsche, «toll, wenns ein anderer macht», sondern in dem man gemeinsam am selben Strick ziehe.

Personell habe man ein schwieriges Jahr mit vielen krankheits- oder unfallbedingten Ausfällen erlebt. Das habe zu schwierigen Situationen geführt, die nur dank der grossen Solidarität untereinander hätten bewältigt werden können, so zum Beispiel im Werkhof und bei der Schulsozialarbeit. In der Kita demissionierte Lotty Sannwald als Präsidentin und Luca Vogel wurde neuer Präsident. Im Bereich Schulen seien viele Projekte umgesetzt worden, der zeitliche Aufwand sei aber weiterhin für alle riesig und sie sei sehr froh, dass sie sich auf ein super Team mit Didi Schoch und Marion Glanzmann an der Spitze verlassen könne.

Auf einem virtuellen Gang durchs Gemeindehaus verdankte die Gemeindepräsidentin die einzelnen Abteilungen: Die Finanzen mit Gregor Mrhar, Iwan Gojnik und Monika Wigger, die mit der Umstellung auf HRM II grosse Herausforderungen haben meistern müssen. Die Einwohnerdienste unter der Leitung von Anita Tschanz mit vielen Zu- und Wegzügen, komplizierten Fällen und Neuerungen, die viel Geduld erforderten. Der Werkhof unter der Leitung von Hans Ulrich Wyss, stets darum bemüht, alle Arbeiten zu erledigen und oft ungerechtfertigten Reklamationen ausgesetzt.

Die Bauverwaltung unter Bauverwalter Titus Moser und Ursula Kehrli, die viele Landgeschäfte abgewickelt, Strassenbauten fertiggestellt und den Start der Ortplanungsrevision vorangetrieben hätten. Die Gemeindeschreiberei mit Gregor Mrhar, Regula Aeschlimann und Corinne Burkhard, die sich mit neuen und überarbeiteten Reglementen befasst hätten, das neue Verwaltungsmodell etabliert und die Wahlen nächstes Jahr aufgegleist haben.

Teamwork auch politisch

Sie wünsche sich, dass der Gemeinderat noch mehr als Team auftrete und agiere, so die Gemeindepräsidentin. Viele Aufgaben im neuen Jahr könne man nur gemeinsam meistern. Und insbesondere, weil es «wählen» komme, bestehe die Gefahr, dass Fraktionen sich profilieren müssten. Sie hoffe, dass Behörden und Verwaltung sachlich, fachlich korrekt und in kollegialem Einvernehmen miteinander arbeiten können, weiterhin einen fairen Umgang miteinander pflegen.

Corinne Burkhard wurde von Barbara Leibundgut offiziell verabschiedet. Man werde sie schmerzlich vermissen, meinte die Gemeindepräsidentin.

Corinne Burkhard wurde von Barbara Leibundgut offiziell verabschiedet. Man werde sie schmerzlich vermissen, meinte die Gemeindepräsidentin.

Offiziell verabschiedet wurden die Verwaltungsangestellte Corinne Burkhard, die in die Privatwirtschaft wechselt und Laura Staudenmann, die ihre Lehre auf der Verwaltung mit Bravour beendet hat, sowie die entschuldigten Personen: Gemeinderat Aquil Briggen, Jeanine Brutschin von der Planungs-, Umwelt - und Energiekommision, Patrick Koch von der Jugend- und Sportkommission und Beatrice Bernhard, die als Hundesteuereinzügerin fungiert hatte.