Eine junge Dame schaut versonnen über die Vereinigten Arabischen Emirate, welche die Morgensonne gerade in eine weiches, violettes Licht taucht. Das ist ganz pittoresk, aber andererseits auch banal. Eigentlich ...

Denn es gibt noch ein anderes Foto der guten Viktoria Odintcova, und das ist das komplette Gegenteil von entspannter Morgenstimmung in Dubai. Vielmehr denkt man sich beim Anblick des Bildes: «Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen» – sprich: «Ohne Netz und doppelten Boden haben die das nicht gemacht!»

Doch spätestens wenn man das Video (oben) vom 307 Meter hohen Cayan Tower in Dubai sieht, ... wird dir klar: Hier gibt es keine Sicherung, hier sind keine Seile, Haken und Ösen am Werk.

Das Leben dieses Models hängt tatsächlich am seidenen Ärmchen: Nur die Muskelkraft des blonden Gefahrensuchers verhindert, dass es mit der jungen Russin im freien Fall abwärts geht.

Wer ist diese Dame überhaupt? Zeit, Viktoria Odintcova mal kurz vorzustellen:

 
Die 23-Jährige von der Model-Agentur des Russen Alexander Mavrin hat aber bereits vor diesem Stunt für Schlagzeilen gesorgt, als ihr ein Verhältnis mit Fernando Alonso angedichtet wurde. Wo sie den Rennfahrer kennengelernt haben soll? Natürlich in Alonsos Wahlheimat Dubai, wo sonst?
Der Kölner Express berichtete gewohnt «rassig» über das Gerücht, zwischen Alonso und Odintcova laufe etwas.

Der Kölner Express berichtete gewohnt «rassig» über das Gerücht, zwischen Alonso und Odintcova laufe etwas.

Alonso hin oder her – «Vikis» Shooting in den Emiraten am Rande der Schwerkraft hat genau so Diskussionen angestossen wie das Liebesgerücht. «Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich es gemacht habe», sagte das Model dem «Daily Mirror». «Jedes Mal, wenn ich das Video sehe, fangen meine Handflächen an zu schwitzen.»
Das geht auch manchem Zuschauer so – was auch einige der kritischen Kommentare belegen. «Die Dummheit der Leute kennt keine Höhe», schreibt eine Youtube-Userin. «Das Leben ist kein Scherz», mahnt ein anderer. «Ich hätte mich übergeben können, als ich das sah», meint eine Userin und eine andere ergänzt: «Einige Leute sind sehr, sehr dumm, und das Wichtigste für sie ist ein ‹Like›».
Wenn es Odintcova nur um Aufmerksamkeit ging, hat sie ihr Ziel erreicht: Weltweit berichten Medien über ihr Harakiri-Shooting. Was auffällt: Der Schnitt bei Minute 5:01. Gab es eine festere Verbindung zwischen dem abgehängten Model und ihrem blonden Assistenten?
Wie dem auch sei: Ob die Aktion nun gewagt oder wahnwitzig ist, sei mal dahingestellt – Hauptsache, der Stunt wird nicht nachgemacht. Ein «Like» hat das Model übrigens nicht mehr wirklich nötig: Alleine auf Instagram folgen ihr 3.1 Millionen Menschen. Im Mai 2016 hatte sie dort erst 2.5 Millionen Fans.

Ihre Agentur ist auch ein Durchstarter

Zumindest passt das Shooting zu «Viki», von der sich das Magazin «Maxim» zur Frage hinreissen liess: «Ist sie seit Wodka das Beste, was Russland zu bieten hat?» Und der Stunt passt zu ihrer Agentur: Die Frau aus St.Petersburg steht bei «Mavrin Models» unter Vertrag.

Alexander Mavrin hat diese erst im Jahre 2011 gegründet und in nur sechs Jahren für erhebliche Furore gesorgt. Das liegt nicht zuletzt an den teilweise recht erotischen Sujets der Moskauer, wie diese stehende Bildstrecke beweist:

(phi)