"Ich bin ganz ehrlich: Als ich den Film gesehen habe, war ich sehr nervös. Ich wusste, was für mich auf dem Spiel stand", sagte der Australier am Freitag, wenige Stunden vor der Weltpremiere auf der Berlinale. "Es gab Momente, in denen ich geweint habe." Da habe er gedacht: "Ich liebe diese Figur." Sie sei ein Teil seiner selbst.

Im dritten Teil der Comicverfilmung spielt Jackman den einzelgängerischen Superhelden "Wolverine" mit den blitzschnell ausfahrbaren Eisenkrallen, der müde und von Sorgen geplagt noch einmal vor eine besondere Aufgabe gestellt wird.

An Jackmans Seite ist in dem Film von Regisseur James Mangold auch wieder der britische Schauspieler Patrick Stewart zu sehen. Der 76-Jährige - bekannt etwa für seine Rolle als Captain Picard in "Star Trek" - hatte die Lacher bei der internationalen Pressekonferenz auf seiner Seite.

Er verurteilte die Brexit-Entscheidung scharf. Dabei sagte er versehentlich "breakfast" (Frühstück) statt "Brexit", bemerkte seinen Versprecher aber sofort und korrigierte sich unter Applaus. Schlagfertig fügte er hinzu: "Brexit ist schwieriger zu verdauen."

"Logan - the Wolverine" feiert am Abend seine Weltpremiere im Berlinale-Palast. Der Film, der ausser Konkurrenz zu sehen ist, soll Anfang März in die Deutschschweizer Kinos kommen.