Boël will erreichen, dass der frühere König Albert II. sie als seine uneheliche Tochter anerkennt. Das lang gehütete Geheimnis ihrer - möglichen - Herkunft habe auch ihre Kunst bestimmt, schreibt Boël. Längst kursierten Gerüchte, als 1999 dann ein Buch erschien, in dem von einer ausserehelichen Tochter Alberts die Rede ist.

Wie sie sich in den vergangenen Jahren gefühlt hat, erklärt sie in der Beschreibung zur Ausstellung: "Angesichts der dauernden Angriffe der Presse, fühlt die Künstlerin sich nackt und verletzlich, wie rohes Fleisch, das man Hunden zu fressen gibt." Die Worte "Gib niemals auf" hätten ihr Mut gemacht.