Am 6. März wird entschieden: Im SMS-Talk zur Ständerats-Ersatzwahl für die in den Bundesrat gewählte Simonetta Sommaruga (SP) beantworten Adrian Amstutz (Sigriswil) und Ursula Wyss (Bern) diese Woche täglich Kurzfragen des az Langenthaler Tagblatt.
Herr Amstutz, Frau Wyss, wie hält man sich in anstrengenden Wahlkämpfen ‹fit›?
Amstutz: «Meine Familie gibt mir Rückhalt und Kraft! Zusammen mit meiner Frau freue ich mich an unseren drei erwachsenen Kindern und an unseren 5 Grosskindern - was will ich mehr :-).»
Wyss: «Frische Luft hatte ich dank X Strassenaktionen genug ... Und wenn frieren Kalorien verbrennt, war ich im Dezember ganz schön sportlich ;-) - Aber ich freu mich auf den Sommer und die Aare :-D.»
Morgen endet der lange und aufwendige Wahlkampf: Haben Sie da noch Geld im Portemonnaie übrig?
Wyss: «So ein Wahlkampf kostet. Finanziert wurde er von ganz, ganz vielen Spendern. Da stehe ich selber natürlich auch in der Pflicht.»
Amstutz: «Ja sicher. Eine eigenverantwortlich erarbeitete Reserve muss zum Schutz von Familie und Angestellten sein. Zudem sind die Löhne für 9 Angestellte + 2 Lehrlinge sowie die Steuern fällig!»
Wenn es am Sonntag nicht klappt, fahren Sie am Montag gleich in die Ferien?
Wyss: «Nein, wir sind ja mitten in der laufenden Session. Dann kann ich höchstens die Aussicht auf den Vierwaldstättersee geniessen - auf dem Wandbild von Charles Giron im NR-Saal.»
Amstutz: «Nein, dann erfülle ich gemäss Wählerauftrag meine Arbeit als Nationalrat in der zweiten Sessionswoche :-).»
Herr Amstutz, würden Sie bei einer Wahl Vizepräsident der SVP Schweiz bleiben?
Amstutz: «Ja. Ich will die Politik der SVP auch weiterhin mitprägen und mich für eine freie, direktdemokratische Schweiz einsetzen.»
Frau Wyss, was würden Sie mit ihrem Fraktionspräsidium im Bundeshaus machen?
Wyss: «Ich leite die SP-Fraktion sehr gerne! Aber ich habe auch von Anfang an klar gemacht: Werde ich in den Ständerat gewählt, dann gebe ich dieses Amt mittelfristig ab.»