Festnahme
Aktualisiert am 21.02.12, um 17:17
 

Mutmassliche Diebe in Wangen bei Olten geschnappt

Die Täter wurden für weitere Untersuchungen in Haft genommen. (Symbolbild)
Quelle: Keystone
Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung wurden in der Nacht auf Montag zwei Männer gefasst, die Deliktsgut aus einem Autoaufbruch auf sich trugen. Sie befinden sich in Haft. Aufgrund einer Zunahme von Aufbrüchen rät die Polizei zu erhöhter Vorsicht.
 

In der Nacht auf Montag ging auf der Alarmzentrale gegen 01.50 Uhr ein Hinweis ein, dass im Brodkorb-Quartier in Wangen b. Olten die Alarmanlage eines Autos zu hören ist und zwei verdächtige Männer herumschleichen.

Die sofort avisierte Patrouille der Kantonspolizei Solothurn betraf die beiden Männer und unterzog sie einer Kontrolle. Einer der Beiden hatte Deliktsgut auf sich. Zeitgleich wurde in der Nähe ein Personenwagen mit eingeschlagenen Scheiben gefunden. Bei den mutmasslichen Tätern im Alter von 26 und 30 Jahren handelt es sich um einen Tunesier und einen mit noch unbekannter Staatsangehörigkeit. Sie wurden für weitere Untersuchungen in Haft genommen. Die Ermittlungen laufen.

Die Polizei rät zu erhöhter Vorsicht

Die Kantonspolizei Solothurn verzeichnet seit einigen Wochen eine Zunahme von Fahrzeugaufbrüchen und Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen in weiten Teilen des Kantones (siehe Meldungen vom 16. und 24. Januar 2012). Die Polizei hat zahlreiche Massnahmen ergriffen. Sie rät aber weiterhin zu erhöhter Vorsicht und dazu, die einschlägigen Empfehlungen zu beachten:

Schliessen Sie Ihr Auto immer ab

Auch wenn Sie es nur für eine kurze Zeit verlassen, schliessen Sie ihr Auto immer ab. Denken Sie dabei auch an die Heckklappe und den Kofferraum. Verschliessen Sie sämtliche Fenster und Schiebedächer immer vollständig.

Ihr Auto ist kein Tresor

Lassen Sie keine Wertgegenstände, Elektronikartikel, Bargeld und persönliche Dokumente im Auto zurück.
Gut sichtbare Gegenstände bieten «Autoknackern» zusätzlichen Anreiz, Ihr Auto aufzubrechen.

Polizei rufen

Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen unverzüglich via Notrufnummer 112 oder 117 der Polizei - lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.

(az)
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